So fertigt der ASV Hamm den HC Elbflorenz ab

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In der zweiten Halbzeit kommt Dresden beim Gastspiel in Hamm noch einmal bedrohlich nah auf. Doch dann setzt das Rothenpieler-Team zum Endspurt an.

Kreis Unna

, 01.09.2019, 12:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat auch zur Heimpremiere in der aufgeheizten Westpress Arena einen kühlen Kopf bewahrt. Vor 1.555 Zuschauern bezwang das Team den HC Elbflorenz Dresden deutlich mit 36:27 (18:13) und steht nun mit 4:0 Punkten und Weißer Weste in der Spitzengruppe der Liga.

Dass die Aufgabe Dresden in der überhitzten Westpress Arena kein Selbstläufer werden würde, war den Gastgebern schon im Vorfeld klar. In der Partie wurden sie schnell in dieser Annahme bestätigt. Dresden agierte bissig in der Abwehr, ließ kaum einmal Aktionen der Hausherren zu und lag so nicht einmal unverdient nach sieben Minuten vorn. Es hieß 2:4, und ASV-Coach Kay Rothenpieler nahm bereits zu diesem frühen Zeitpunkt seine erste Auszeit.

Es war der richtige, wie sich herausstellen sollte. Die Folge: ein 9:3-Lauf, der in eine komfortable 11:7-Führung mündete (19.).

Starker Endspurt

Dresden stabilisierte sich danach zwar wieder, doch mehr als einen nun wieder offenen Schlagabtausch bekamen die Gäste zunächst nicht hin. Weil der ASV im Angriff gegen das sehr früh attackierende Gästeteam dennoch weiter seine Lösungen fand – und das Duo Sören Südmeier/Merten Krings im Spielaufbau prächtig harmonierte. So ging Hamm mit einer verdienten und noch dazu komfortablen 18:13-Führung in die Pause.

Als Dresden danach zwischenzeitlich zum 24:21 verkürzte (40.), schien es noch einmal brenzlig werden zu können. Doch die Antwort war deutlich: Zwei entschlossene Treffer von Jan Brosch und einer von Ivar Stavast brachten Sicherheit und Entschlossenheit zurück (27:21/43.).

Was dann folgte, war schlicht eine Demonstration der Stärke. Zwölf Minuten vor dem Ende stand es 32:23 – und Rothenpieler sah die Zeit gekommen, den jungen Außen Alex Rubinho Fernandez und Jan Pretzewofsky Einsatzzeiten zu geben, um den zuvor bärenstarken Fabian Huesmann und Marten Franke eine Auszeit zu gönnen.

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