SGH Unna Massen setzt sich große Ziele

dzHandball

Die SGH Unna Massen möchte in der kommenden Saison in der Bezirksliga oben mitspielen. Zwei Rückkehrer sind dabei die großen Hoffnungsträger.

von Mats-Yannick Roth

Unna

, 05.08.2019, 10:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gesicht startet der Bezirksligist SGH Unna Massen in die kommende Spielzeit 2019/2020. Als hauptverantwortlicher Trainer agiert fortan Mathias Uhlenbrock, der schon im vergangenen Jahr als spielender Co-Trainer mitwirkte und sich fortan ganz auf seine neue Rolle als Coach konzentrieren will. Der 39-Jährige hat mit der Sportredaktion über seine ersten Wochen als Trainer der Kreisstädter gesprochen.

? Herr Uhlenbrock, wie blicken Sie auf die erste Vorbereitungsphase mit der SGH zurück, die Sie als verantwortlicher Trainer geleitet haben?

Ich bin beeindruckt davon, wie die Jungs in den ersten Wochen mitgezogen und sich eingebracht haben. Es ist toll zu sehen, was für ein Ehrgeiz jetzt schon da ist. Ich bin positiv gestimmt, dass wir durch das Training in der nächsten Zeit auch noch besser werden. Dass es in der Sommer- und Urlaubszeit nicht immer alle schaffen, jede Einheit mitzumachen, ist normal. Aber insgesamt bin ich mit dem Einsatz und der Beteiligung bislang zufrieden.

? Wie sieht der Plan für die kommenden Wochen aus? Bis zum Saisonstart am 16. September beim Soester TV II ist es noch ein bisschen hin.

Wir sind seit gestern wieder in der Halle und haben von da an unsere normalen Halleneinheiten angesetzt. Hinzu kommen Testspiele, die meistens am Wochenende ausgetragen werden. Das erste Testspiel im August wird am 11. gegen Westfalia Halingen II stattfinden.

? Sie haben die Bezirksliga in den letzten ein, zwei Jahren schon sehr gut als spielender Co-Trainer kennengelernt. Wo kann die Reise für Unna Massen in der kommenden Saison hingegen, zumal Sie sich auch mit Bastian und Pascal Stennei sehr gut verstärkt haben?

Ich sage mal ganz vorsichtig: Wir haben die Stennei-Brüder nicht zurückgeholt, um uns mit einem Platz im Mittelfeld zufriedenzugeben. Wir wollen schon oben mit angreifen! Ich glaube auch, dass wir in der nächsten Saison aus dieser Rolle nicht herauskommen werden, was die Einschätzung der Trainerkollegen anbelangt. Ich sehe aber mit Soest II einen sehr starken Bezirksligisten, der sicher als Favorit starten wird.

? Welche Mannschaften schätzen Sie darüber hinaus noch am stärksten ein?

Eintracht Dolberg kann ich als Absteiger noch nicht genau einschätzen, sehe sie aber als starken Gegner an. Ich weiß momentan aber noch nicht, was die für Zu- und Abgänge hatten. Auch den VfL Kamen dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Zu diesem Kreis gehört dann noch der TV Ennigerloh. Das sind, denke ich, die Mannschaften, die sich ganz oben tummeln werden.

? Im letzten Jahr sind Sie selbst vor allem in der Abwehr noch zum Einsatz gekommen. Das ist jetzt aber gar nicht mehr geplant?

Genau so ist es. Läuft es nach Plan, werde ich selber nicht spielen.

? Bisher bereiten Sie sich mit einem recht großen Kader auf die Saison vor. Wird das Team noch verkleinert werden?

Der Plan ist, und das ist auch allen bekannt, dass ich mit 15, 16 Leuten in die Saison gehen will. Drei, vier Spieler werden also noch gestrichen. Das ist mit allen auch so kommuniziert. Es macht ja auch keinen Sinn, wenn du vor jedem Spiel fünf, sechs Leuten sagen musst, dass sie nicht im Aufgebot stehen. Diese Spieler sollen auf jeden Fall in der zweiten Mannschaft ihre Einsätze bekommen und so Spielpraxis sammeln. Gegen diese Planungen gab es auch keine Einwände, sodass ich davon ausgehe, dass es problemlos funktionieren wird.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball-Kreisliga B:

Wieder ein Spielabbruch: Schiedsrichter Decker-Törö zeigt sieben Platzverweise