SG Massens Trainer Marco Köhler hat die Karten neu gemischt

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Bezirksligist SG Massen bereitet sich auf die kommende Saison vor. Trainer Marco Köhler kündigt im Interview mit der Sportredaktion an, dass der Kampf um die Stammplätze neu beginnt.

von Dirk Berkemeyer

Massen

, 13.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aktuell stehen für die heimischen Bezirksligisten zwar weder Staffel, Spielplan und Saisonstart fest, dennoch haben die Teams bereits wieder den Blick auf die neue Spielzeit gerichtet. Im Gespräch mit unserer Redaktion zeichnet SG Massens Spielertrainer Marco Köhler den Weg vor, den er mit seinem Team in der kommenden Saison gerne gehen würde.

Die SG Massen hat bereits ein intensives Trainingslager absolviert. Sie geben also schon wieder richtig Vollgas?

Naja. Das Trainingslager war natürlich von langer Hand geplant. Die aktuelle Situation ließ es jetzt eben zu, dass wir das machen. Also haben wir es gerne angenommen. Es war wirklich sehr gut. Die Neuen wurden schon bestens integriert und wir haben ordentlich was fürs Team-Building getan.

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Kommen wir auf die Neuen. Es gibt eine bunte Mischung aus Jung und Alt.

Ja, das haben wir ganz bewusst so gemacht. Um jetzt nur mal einige zu nennen: Thao Saenthamma und Dario Ernst sind Spieler, die wir noch entwickeln wollen. Erfahrung haben wir uns vor allem bei Sascha Grasteit, Sebastian Schnee und Timo Harbott.

Insgesamt ist der Massener Kader also eher größer geworden?

Ja, auch das haben wir so geplant. Wir sorgen mit dem großen Kader für einen Konkurrenzkampf im Training. Es kann und darf sich keiner sicher sein, nur, weil er schon zig Jahre im Verein spielt oder weil er zum Schluss der letzten Saison gesetzt war. Natürlich werden wir am ersten Spieltag nicht mit 30 Mann ins Rennen gehen, aber da warten wir jetzt mal die Vorbereitung ab.

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Ein genauer Starttermin steht ja noch nicht fest. Wann rechnen Sie damit und wie arbeiten Sie auf den Termin hin?

Ich gehe mal davon aus, dass wir am ersten oder zweiten Wochenende im September starten. Wir haben unser Training so angelegt und werden das jetzt auch so dosieren. Es ist diesmal eine ganz andere Vorbereitung, die ist viel länger. Wenn wir merken, dass die Jungs platt sind, dann bauen wir natürlich Pausen ein.

Und in welche Staffel soll es dann gehen?

Natürlich wollen wir gerne wieder in der Acht an den Start gehen. Diese Liga war letztes Jahr schon sehr attraktiv. Wenn nun noch Königsborn, der TSC Kamen und Aplerbeck II hinzukommen, dann ist das sicher eine noch tollere Liga. Einmal aufgrund der kurzen Wege, zum anderen aber auch wegen der vielen Derbys, die dann anstehen werden.

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Gehen wir mal von der Staffel 8 aus. Wen sehen Sie als Favoriten?

Es ist aktuell sehr schwer zu sagen, was da passiert. In Roj bewegt sich einiges und auch ansonsten sind die Dortmunder Klubs sehr hoch einzuschätzen. Türkspor ist raus aus der Liga, somit wird das enger zusammenrücken. Aber einige planen sicher den großen Wurf. Und auch der Neuling aus Königsborn sind sicher sehr interessant.

Und wie haben Sie sich die Saison vorgestellt?

Wir möchten natürlich unseren Status quo behalten. Das Derby mit Königsborn ist seit je her ein ganz Besonderes und auch mit Mühlhausen haben wir sicher jetzt ein noch intensiveres Spiel. Wir werden versuchen, ein wenig besser zu stehen, als in der Vorsaison, vielleicht ein einstelliger Tabellenrang. Zu hohe Ziele werden es nicht sein. Es ist wie gesagt auch schwierig, jetzt eine präzise Aussage zu treffen. Aber wir sind gerüstet.

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