Im Duell der Aufsteiger hatte die SG Massen das Nachsehen und taumelt nun der Krisenregion entgegen.

von Dirk Berkemeyer

Massen

, 17.11.2019, 19:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bezirksliga (8): SG Massen - RW Germania 2:4 (1:2).

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die SG Massen im Heimspiel gegen Rot-Weiß Germania. Der Mitaufsteiger aus Dortmund entpuppte sich an der Sonnenschule ziemlich schnell als der erwartet harte Brocken.

Schon in der dritten Minute wurden die Massener eiskalt erwischt und ließen sich von den Germanen mit dem 0:1 erstmals schocken.

Auch danach war von der Heimmanschaft lange Zeit rein gar nichts zu sehen. Germania konnte schalten und walten und machte in der 39. Minute mit dem 2:0 munter weiter.

Erst als Eric Kersten in der 44. Minute auf 1:2 verkürzen konnte, keimte auch bei den Grün-Weißen neue Hoffnung auf.

Nach dem Wechsel agierte Massen ein wenig mutiger, ohne dabei allerdings zwingende Torgelegenheiten zu generieren. Als die Kugel in der 66. Minute zum dritten Mal im Massener Kasten landete, war auch das letzte Fünkchen Gegenwehr gebrochen. Massen hakte die Partie endgültig ab und fügte sich in sein Schicksal.

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Germania bedankte sich artig und machte mit dem 4:1 in der 80. Minute endgültig den Deckel drauf. Danach verwalteten die Dortmunder das Ergebnis nur noch.

Fast aus dem Nichts gelang dem eingewechselten Tim Heptner kurz vor dem Schlusspfiff (87.) noch das Anschlusstor zum 2:4.

„Für mehr kamen wir heute aber zu keiner Zeit infrage“, verdeutlichte Massens Spielertrainer Marco Köhler. „Der Gegner hat auch in der Höhe verdient gewonnen. Bei uns hat komplett die Bezirksligareife gefehlt.“

Massen: Ro. Spielfeld - Rou. Spielfeld, Strothmann, Duve, Klütz, Düllberg (83. Schmidt), Kersten (68. Heptner), Köhler, Werth, Amiri (68. Toquero), Paschedag (60. Schultz).

Germania: Bieniak - Zeykan, Meißner, Schmitt (67. Schmidt), Tielker (89. Herzog), Marschallek, Schumann, Magiera (80. Chrobok), Lavrenz (83. Uellendahl), Schulz, Schwarz.

Tore: 0:1 (3.) Meißner, 0:2 (39.) Lavrenz, 1:2 (44.) Kersten, 1:3 (66.) Meißner, 1:4 (80.) Lavrenz, 2:4 (87.) Heptner.

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