Im Spiel gegen den FC Roj wurde Philipp Kohlmann rüde gefoult und zog sich eine schwere Verletrzung zu. Der Mittelfeldakteur liegt immer noch im Krankenhaus. Es droht sogar eine Operation.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 22.10.2019, 13:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die schwere Verletzung von Kohlmann überschattete den elften Spieltag der Bezirksliga. Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellte sich heraus, dass der Fuß des Spielers der SG Massen gleich mehrfach gebrochen ist. Ob eine Operation nötig sein wird, ist noch nicht klar.

„Ich fordere von den Spielern viel Aufwand und Leistungsbereitschaft. Alle sind auch voll mit dabei. Wenn dann so etwas passiert, dann fühle ich mich selber schlecht“, merkt man Spielertrainer Marco Köhler die Betroffenheit deutlich an. „Ich wünsche dem Jungen eine schnelle Genesung.“

Schock-Diagnose für Philipp Kohlmann - auch Großkreutz wünscht gute Besserung

Auch Fußball-Profi Kevin Großkreutz wünscht Philipp Kohlmann über die Sozialen Medien gute Besserung. © Privat

Auch der Referee kam in Köhlers Resümee zur Partie in Roj nicht wirklich gut weg: „Der Schiri hätte die harte Gangart unterbinden müssen. Das hat er nicht getan, die Verletzungen von Kohlmann und auch von Steffen Deutz sind das Resultat davon.“

Das Sportliche rückte für die Massener komplett in den Hintergrund. Nach dem 2:2 steht die SGM aktuell mit 17 Punkten in der Tabelle auf Rang fünf.

Auch beim Rest der Liga war zumeist ein Unentschieden angesagt. Fünf der acht Partien endeten remis. Dem gegenüber stehen zwei Auswärtserfolge und lediglich ein Heimsieg. Dabei ist vor allem der Tabellenkeller noch enger zusammengerückt. Insgesamt vier Teams haben nun sieben Zähler auf dem Konto und belegen damit punktgleich die vier letzten Ränge.

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Mittendrin ist hier auch der Holzwickede SC II, der durch das 1:1 in Kemminghausen den letzten Tabellenrang verließ. „Wir sind mit dem Remis einverstanden, denn wir haben wieder Zählbares eingefahren“, war Holzwickede Trainer Olaf Pannewig mit dem 1:1 beim Landesliga-Absteiger in Kemminghausen durchaus einverstanden.

Und das, obwohl seine Truppe am Gretelweg zwischenzeitlich sogar geführt hatte. „Aber vor allem in der Schlussphase hat uns der Hausherr doch mehr und mehr eingeschnürt. Da gab es viele Ecken und Freistöße, wir haben kaum Entlastung hinbekommen“, so Pannewig. Folgerichtig fiel der Ausgleich fast zwangsläufig. Dennoch schöpft der HSC mit vier Punkten aus zwei Partien wieder mehr Hoffnung im Rennen um den Klassenverbleib. Die kommenden Partien gegen das neue Schlusslicht Wethmar und beim punktgleichen Kontrahenten werden nun richtungsweisend sein für die Holzwickede Zweitvertretung.

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Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1

20.10.2019
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Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
Viktoria Kirchderne - SSV Mühlhausen 2:1© Neumann
SSV-Kapitän Justin Braun am Ball

Foto: Neumann© Neumann

Die Fahrtroute für die kommenden Wochen hat der SSV Mühlhausen-Uelzen bereits am Sonntag aufgezeigt bekommen. Das 1:2 bei keinesfalls überragenden Kirchdernern war die dritte Saisonpleite für die Mannschaft von Coach René Johannes. Dementsprechend bedient war der Übungsleiter nach dem Spiel, zumal der Aufstiegskonkurrent aus Körne zeitgleich mit 2:1 seine Pflichtaufgabe bei Lünen II löste. „Ich muss mich erst Mal sammeln. Das war schon eine harte Nummer“, haderte Johannes direkt nach der Partie.

In der Tat war es eine echte Zumutung, was die Mannschaft den mitgereisten Fans in der Dortmunder Vorstadt bot. Rein gar nichts lief zusammen im Spiel der Gäste. Kirchderne, mit zuvor zehn Toren aus zehn Spielen wahrlich nicht als Tormaschine der Liga verschrien, nutze die Schwäche gnadenlos aus und legte in Halbzeit eins mit zwei Toren den Grundstein zum Sieg. Selbst eine Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt konnte Mühlhausen da nicht mehr helfen. Mit nunmehr acht Punkten Rückstand auf Körne (28 Zähler) braucht der SSV vorerst gar nicht mehr auf einen Aufstiegsplatz zu schielen. Mit ihren 22 Punkten liegen die Kicker vom Mühlbach sogar noch hinter Türkspor Dortmund (22) zurück. Dahinter lauert Rot-Weiß Germania.

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