SC Wiedenbrück peilt nun doch den Aufstieg an

dzFußball

Der Ligarivale des Holzwickeder SC und Oberliga-Tabellenführer SC Wiedenbrück erhält nun doch die geforderte Unterstützung und strebt den Aufstieg an.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 24.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Durch das Coronavirus ruht derzeit bekanntlich nicht nur der Fußball auf fast allen Ebenen. Das heißt aber nicht, dass auch hinter den Kulissen derzeit alles außer Kraft gesetzt ist.

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So machte noch vor gut einer Woche eine Mitteilung aus dem Fußballkreis Gütersloh die Runde, dass sich der SC Wiedenbrück, aktuell Spitzenreiter der Oberliga Westfalen und somit Konkurrent des Holzwickeder SC, nicht um einen Platz in der übergeordneten Regionalliga West bewerben wolle. Dazu wäre ein entsprechender Antrag der infrage kommenden Klubs an den Westdeutschen Fußballverband (WDFV) in Duisburg notwendig gewesen. Da der SCW über eine langjährige Erfahrung in der Regionalliga verfügt, hätten die Rahmenbedingungen gestimmt - die Zustimmung von Verbandsseite wohl nur eine Formsache. Und die sportlichen Voraussetzungen, dass die Wiedenbrücker nach einjähriger Abstinenz wieder in die vierte Liga aufsteigen könnten, waren auch nicht schlecht. Neben den Ostwestfalen kommen nach aktuellem Stand der Dinge nämlich nur noch der RSV Meinerzhagen und Rot Weiß Ahlen für die beiden Aufstiegsplätze Richtung Regionalliga in Betracht.

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Mangelnde Unterstützung aus Politik und Wirtschaft, dazu fehlendes Engagement der Zuschauer, dieses hatte die Verantwortlichen in der Doppelstadt dazu (wir berichteten) bewogen, eine Verzichtserklärung auszusprechen. Diese Meinung hat sich nun offenbar in der knapp 50.000 Einwohner zählende Stadt Rheda-Wiedenbrück grundlegend geändert: Die Bekanntgabe, dass sich der SCW nicht um einen eventuell möglichen Aufstiegsplatz bemühen würde, hatte einige namhaften Personen an der Ems auf dem Plan gerufen, die nunmehr eine grundlegende Änderung der Perspektiven in dem Verein möglich machen.

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Dieser Kreis will mit dem entsprechenden Engagement dafür sorgen, dass der Klub die notwendigen Unterlagen fristgerecht beim Verband einreicht, um die Aufstiegs-Möglichkeiten zu wahren, wenn denn am Saisonende tatsächlich Platz eins oder zwei in der Oberliga erreicht wird.

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