Bereits Freitag, 12. Oktober, bestreitet RW Unna das Meisterschaftsspiel beim SV Geseke. Nach indiskutablem Saisonstart geht es für die Rot-Weißen darum, den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

Unna

, 11.10.2018, 12:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach der Papierform, sollte der dritte „Dreier“ der Spielzeit auch drin sein. Denn RWU reist mit der Bilanz von drei ungeschlagenen Partien und sieben Punkten in Serie an, während der Gastgeber zuletzt vier derbe Pleiten mit insgesamt nicht weniger als 22 Gegentreffern kassierte. Dadurch ist Geseke auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Trainer Marc Schmitt warnt

Doch diese Negativserie passt RWU-Trainer Marc Schmitt gar nicht. „Das ist das Gefährlichste, was uns in unserer aktuellen Phase passieren kann. Diesen Gegner dürfen wir keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Unsere Konzentration muss vielmehr noch großer sein, als dies in den letzten erfolgreichen Spielen der Fall war“, sagt Schmitt. „Der SV Geseke, der eine sehr kampfstarke Truppe stellt, weiß doch auch um die Bedeutung des Spiels. Das wir sicher nicht leicht.“

Robin Czaja und Jonas Appelhoff fehlen

Negativ könne sich zudem bemerkbar, dass Robin Czaja sich in den Urlaub verabschiedet hat und so nicht zur Verfügung steht. „Er hatte entscheidenden Anteil daran, dass es zuletzt bei uns gut lief. Sein Fehlen tut uns weh“, meint der Unnaer Trainer. Bis auf Jonas Appelhoff ist der weitere Kader komplett.

Anstoß ist heute erst um 20.30 Uhr. „Darum hatte ich gebeten. Nach Geseke sind es schließlich 70 Kilometer. So können sich die Spieler nach der Arbeit besser auf diese Begegnung vorbereiten“, erklärt Schmitt.

„Zum Glück sind hier alle ruhig geblieben“

Nach fünf Niederlagen in Folge zeigt die Formkurve von RW Unna wieder klar nach oben. Trainer Marc Schnitt erklärt, warum die Wende gelungen ist.

RWU kämpft um Anschluss ans Mittelfeld

RWU-Coach Marc Schmitt hat die Wende geschafft. © Michael Neumann

„Zum einen liegt es natürlich daran, dass wir endlich wieder mit einem kompletten Kader spielen und trainieren können. Uns sind bei Saisonbeginn ja bis zu zehn Spieler ausgefallen. Die Trainingsbeteiligung ist nun mit 16 bis 18 Aktiven top. Zum anderen ist meine Mannschaft sehr jung. Der Schnitt liegt bei nur 21 Jahren. Es fehlt manchmal die Erfahrung. Es war aber nur eine Frage der Zeit, wann der Knoten platzt. Zum Glück sind hier trotz des schlechten Starts alle ruhig geblieben und haben ans uns geglaubt.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball-Kreisliga
Trainer Tuncay Sönmez vom TSC Kamen im Interview: „Ich traue uns alles zu“
Hellweger Anzeiger Fußball-Bezirksliga:
SG Massens Trainer Marco Köhler: „Wir haben vor dem Spiel echt gebrannt“
Meistgelesen