RSV Unna spurtet in der Erfolgsspur

Radsport

Die Fahrer des RSV Unna sind weiterhin erfolgreich unterwegs. Beim Stollberger Renntag fuhr jetzt Justin Wolf als Sieger über die Ziellinie; Aaron Grosser wurde Fünfter.

Unna

26.08.2018 / Lesedauer: 2 min
RSV Unna spurtet in der Erfolgsspur

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60 Runden a 1,2 Kilometer waren auf dem Rundkurs in Stollberg bei der Elite zu fahren und es war ein schnelles Rennen. Die Profiteams drückten von Beginn aufs Tempo. Sie wollten das Feld schnell verkleinern. In der 13. Runde war es Justin Wolf dann wohl immer noch nicht schnell genug. „Ich habe gesehen, wie Justin antrat und ihm keiner folgen konnte. Ich war in dem Moment leider zu weit hinten“, so Aaron Grosser zur Leistung seines Vereinskollegen. Der Sieg war ihm auf den letzten 18 Runden nicht mehr zu nehmen. „Es war ein gutes Gefühl, nicht mehr im Sprint reinhalten zu müssen“, so Wolf nach dem Rennen. „Ich habe am Anfang schon gemerkt, dass ich gute Beine hatte. Da musste ich einfach versuchen, wegzukommen. Dass mir keiner folgte, hat mich dann aber doch gewundert.“ Justin Wolf fuhr die 72 Kilometer in 1:28 Stunden oder umgerechnet mit einem Durchschnitt von 49 Stundenkilometern.

Aaron Grosser kam im Finale auf Platz fünf. Dabei merkte er, dass er zuvor schon die Temporunde gewonnen hatte und im Derny-Rennen auf Platz drei gefahren war.

Colin Plich vertrat den RSV Unna in der U13-Klasse. Bei einem Prämiensprint trat er erfolgreich in die Pedale und konnte so sein Taschengeldkonto aufbessern. Am Ende sprintete der „kleine Cavendish“ als Dritter aufs Treppchen. Das sollte für ihn an diesem Wochenende nicht alles sein. Bei insgesamt drei Rennen ging er an den Start. Alle drei Rennen beendete er im Spurt auf dem dritten Platz und durfte so bei der Siegerehrung jeweils aufs Treppchen springen. In seinem ersten Rennjahr hat er es geschafft, der beste Fahrer seines Jahrgangs in NRW zu sein.

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