Bobpilotin Laura Nolte aus Unna belegte beim Weltcup in St. Moritz erstmals keinen Podiumsplatz und wurde am Ende Sechste.

Unna

, 01.02.2020, 12:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weltcup-Debütantin Laura Nolte aus Unna belegte beim Rennen im schweizerischen St. Moritz erstmals keinen Podiumsplatz. Nach den zwei Läufen wurde die Unnaerin, die erstmals mit Ann-Christin Strack im Schlitten saß, den sechtsen Platz. Der Grund dafür lag im ersten Lauf.

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Hier begann das Duo kraftvoll und dynamisch, doch schon nach der ersten Kurve nach dem Starteinlauf schlitterte der Bob kurze Zeit in Querstellung, was sich am Ende gleich auf die Startzeit auswirkte. Im Bobsport ist dieser „Quersteller“ zu Beginn auch durch eine anschließend starke Fahrt durch den Natureiskanal nicht mehr aufzuholen, da es am Ende an Geschwindigkeit fehlt. So sprang Platz neun von zwölf Schlitten heraus.

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Laura Nolte und Ann-Christin Stark machten es im zweiten Lauf deutlich besser. Mit 5:44 Sekunden legten beide hinter der deutschen Teamkollegin Stephanie Schneider die zweitbeste Startzeit des Wettbewerbs hin. Das zahlte sich aus. Aus dem zweiten Durchgang ging das Duo als Sieger hervor. In der Addition lief es so auf den sechsten Rang hinaus. Mit einem optimalen ersten Lauf wäre sogar ein Podiumsplatz für Unnas Sportlerin des Jahres 2019 drin gewesen. „Mir war im vornherein klar, dass ich nicht immer auf dem Podium stehen werde“, erklärte Laura Nolte am Rande der Bobbahn. „Das ist bislang noch keiner Fahrerin gelungen. Zudem bin ich hier in St. Moritz erst einmal gefahren und deshalb ist der Weltcup hier auch recht zufriedenstellend für mich. Es geht alles in Ordnung hier.“

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Der Sieg in St. Moritz ging an Kallie Humphries (USA) vor den Deutschen Mariama Jamanka und Stephanie Schneider. Laura Nolte benötigte eine halbe Sekunde mehr als die Weltcup-Siegerin. Ein „Beinbruch“ ist dieser sechste Platz für die 21-Jährige aber keinesfalls, die immerhin erst ihre erste Saison bei den weltbesten Bobsportlerinnen mitmischt.

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