Erfolgreicher Spieltag für die Basketballer: Während die TVG-Herren ihren zweiten Sieg in der Oberliga bejubelten, fuhr der BSC Kamen seinen ersten Saisonsieg in der Bezirksliga ein..

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 05.11.2018, 12:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Herren, Oberliga: TVG Kaiserau – BG Hagen II 58:56 (26:26).

Die lange Herbstpause war beiden Teams zunächst anzumerken. Das gesamte Spiel war geprägt von schwachen Wurfquoten und vielen Ungenauigkeiten in der Offensive. Der TVG erwischte zunächst den besseren Start. In der Folgezeit wechselte die Führung ständig, leistungsgerecht wurden beim Stand von 26:26 die Seiten gewechselt. Nach dem Seitenwechsel hatte Kaiserau dann seine stärkste Phase. Defensiv wurden kaum gute Würfe zugelassen und offensiv näherte sich die Wurfquote des TVG langsam der „Normalform“. Erst wenige Sekunden vor Ende rettete Führing den TVG und machte den glücklichen Heimerfolg perfekt.

TVG Kaiserau: Stöwe (4), Lass (7), M. Bromisch (4), Engelskind (8), Kassan (3), Block (5), Vogel (6), Schürmann (2), J. Bromisch (9), Kauch (2), Führing (6

Herren, Bezirksliga: TV Unna – GSV Fröndenberg 46:64 (23:40).

Die Gäste aus Fröndenberg gingen als Favorit in das Derby und wollten ihre körperlichen Vorteile ausnutzen. Die Gastgeber aus Unna machten das Spiel zu Beginn jedoch ziemlich schnell. Erst zum Ende des ersten Viertels übernahm Fröndenberg das Kommando und ging schnell deutlich in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte der GSV einen weiteren guten Lauf nach und entschied die Partie so endgültig. „Wir freuen uns, weiter ungeschlagen zu sein. Entscheidend war heute, dass wir die fast schon obligatorische Schwächephase nach der Pause nicht hatten und dort sogar das Spiel für uns entschieden“, zeigte sich Fröndenbergs Timo Ahrendt sehr zufrieden.

GSV Fröndenberg: Betzinger (10), George, Plassmann (3), Arlt, Ahrendt (17), Pach (6), Zander (15), Sander (4), Stemper, Franke (5), Breer (4)

BSC Kamen – Risse Baskets Soest 56:50 (35:18).

Im Duell der Sieglosen hatte der BSC Kamen das bessere Ende für sich gepachtet. Kamen erwischte den besseren Start und lag bereits nach dem ersten Viertel mit elf Punkten in Führung. Auch im zweiten Viertel hatten die Hausherren alles im Griff und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Nach der Pause schien es weiter nur in eine Richtung zu gehen. „Was dann jedoch zum Ende des dritten Viertels passierte, kann ich mir nicht erklären. Irgendwie haben wir das Basketballspielen komplett eingestellt. Sowohl Defense als auch Offense waren plötzlich nicht mehr vorhanden“, fand Eugen Schwieca vom BSC keine Erklärung für den 16:0-Lauf der Gäste, die das Spiel wieder spannend machten. Nach ein paar deutlichen Worten in der Viertelpause waren die Kamener zum Ende des Spieles wieder deutlich konzentrierter und fuhren am Ende den wichtigen Heimerfolg ein.

BSC Kamen: Jäger (4), Rönn, Hoheisel (2), Nachtigäller (18), Schwieca (11), Albrecht (7), Wratschko, Binner (4), Haeske (6), Bröckmann, Ulusan (4), Duong Truong

Holzpfosten Schwerte – TLV Rünthe 74:79 (33:38).

Eine harte Nuss hatten die Devilz aus Rünthe bei Liganeuling Holzpfosten Schwerte zu knacken. Zwar führten die Gäste am Ende des ersten Viertels bereits mit 21:14, die Schwerter konnten die Partie aber bis zum Schlusspfiff ausgeglichen gestalten. Das Heimteam zog immer wieder das Tempo an, was den TLV teilweise ein wenig überforderte. Im Gegenzug waren es jedoch starke Fastbreaks der Devilz, die den knappen Vorsprung hielten. Im Schlussviertel wurde es dann noch einmal richtig spannend: Holzpfosten verkürzte eine zwischenzeitliche 61:54-Führung der Devilz. Die Halle „brannte“ nun, doch die starke Defense der Rünther machte schließlich den nächsten Sieg perfekt. „Wenn wir konzentrierter nach vorne spielen und weniger Ballverluste haben, dann wird es erst gar nicht so knapp. Wir haben es uns unnötig schwer gemacht“, zog TLV-Coach Markus Jochimsen sein Fazit.

TLV Rünthe: M. Jochimsen (28), D. Jochimsen (13), Borzov (13), Pudelko (9), Kussel (8), Voigt (2), Ruppel (2), Gärtner (2), Biermann (1), Ben Taleb

Männliche U18: TVG Kaiserau – Gütersloher TV 63:84 (35:42).

Auch den TVG-Junioren war die lange Pause und die schwache Trainingsbeteiligung anzumerken. Gütersloh gelangen häufig einfache Fastbreakpunkte, sodass die Kaiserauer früh mit 11:26 zurücklagen. Im zweiten Viertel hatte der TVG seine beste Phase und verkürzte zwischenzeitlich auf 35:36, zur Pause führten die Gäste aber wieder deutlicher mit 35:42. Im zweiten Durchgang kämpften sich die Hausherren abermals heran, danach machte sich der Kräfteverschleiß aber bemerkbar. Kaiserau verlor in der Folge den Anschluss und musste am Ende eine etwas zu deutliche 63:84-Niederlage hinnehmen.

TVG Kaiserau: Rother, K. Diedrich, Bromisch, Kaupa, Sewald, Torres, Trinkert, Schink

Damen, Landesliga: TVG Kaiserau – TVE Dortmund-Barop 40:32 (28:15).

Einen holprigen Start erwischten die Kaiserauer Damen nach der Herbstpause. Nur durch eine solide Defensive verhinderte der TVG im ersten Viertel einen höheren Rückstand. Zum Ende des Viertels fanden die TVG-Damen endlich zu ihrem Spiel und drehten die Gästeführung in ein 10:5 aus eigener Sicht um. Das zweite Viertel begann allerdings wieder ähnlich schwach wie das erste. Wie im ersten Viertel wurde Kaiserau stärker und ging mit einem komfortablen Vorsprung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit wusste Kaiserau nicht mehr zu überzeugen. Konzentrationsschwächen bei den Abschlüssen, Fehlentscheidungen und kein vernünftiges Setplay sorgten dafür, dass der TVG im gesamten zweiten Durchgang nur zwölf Punkte erzielte. Viel mehr gelang Barop jedoch auch nicht.

TVG Kaiserau: Kürschner, Molde, Stratmann, A. Mantei, L. Mantei, John, Beiling, Otto, Hessel

Damen, Bezirksliga: ASC Dortmund – GSV Fröndenberg 76:11 (39:4).

Stark dezimiert kamen die Fröndenberger Damen in Aplerbeck böse unter die Räder. Nur acht Spielerinnen hatten von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Bereits zur Halbzeit lag Fröndenberg mit 4:39 hinten. Besser wurde es nach der Pause nicht, vor allem die Offensive zeigte sich alles andere als treffsicher.

GSV Fröndenberg: Tüffers, Antler (4), Eckert (2), Beyer, Ernst (2), Kösters (1), Azifuaku (2), Rinscheidt

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