Platz vier hat sich Erstligist EC Bergkamen zum Ziel gesetzt. Deshalb wird daraus nichts.

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Nach vier Spielen haben die „Bärinnen“ des EC Bergkamen erst einen Sieg. Und nun stellt sich auch noch der Deutsche Meister in der Eishalle Weddinghofen vor.

Bergkamen

, 11.10.2019, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach vier ausgetragenen Spielen haben die Bärinnen des EC Bergkamen einen Sieg auf dem Konto. Das kommt nicht sonderlich überraschend, denn der Kader ist im Vergleich mit dem der Vorsaison kaum wiederzuerkennen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen so großen Umbruch vollzogen hätten“, sagt ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer. Das gilt auch für die Trainerposition. Statt Robert Bruns hat nun Kai Bürger das Sagen, und für den ist diese Liga noch weitgehend Neuland.

Dass mit dem ECDC Memmingen Indians am Wochenende (Samstag 17.30 Uhr und Sonntag 9 Uhr) nicht nur der amtierende Deutsche Meister und damit erneut eine wohl kaum lösbare Aufgabe auf sein Team wartet, ist ihm natürlich schon bekannt. „Auch bei der knappen Niederlage gegen Mannheim haben wir sehr lange gut mitgehalten. Das wollen wir auch gegen die Indians schaffen, obwohl wir wissen, dass deren Kader deutlich besser besetzt ist, als unserer“, sagt Pollmer.

Ziel, das fast immer erreicht wurde, war in den Vorjahren, unter die ersten Vier der Bundesliga zu kommen und sich damit für die Deutsche Pokalrunde zu qualifizieren. Aktuell ist dies zwar wünschenswert, doch sicher eher unrealistisch. „Alle Teams haben sich deutlich verstärkt und wir gehen mit einem dünnen Kader von nur 14 Spielerinnen in die Saison. Dem müssen wir natürlich Tribut zollen. Außerdem steht uns er seit kurzem Eis zur Verfügung. Das macht sich eben bemerkbar“, so Pollmer.

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