Pechsträhne des SuS Oberaden reißt nicht ab

dzHandball

Der SuS Oberaden ging erneut als Verlierer vom Feld. Das war aber nicht die einzig schlechte Nachricht für Trainer Mats-Yannick Roth.

von Harald Jansen

10.11.2019, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das war schon bitter, was die Verbandsligahandballer des SuS Oberaden am Samstagabend bei ihrem Gastspiel bei PSV Recklinghausen erfahren mussten. Schlimmer als die 24:27-Niederlage war dabei die Verletztenmisere, die den ohnehin schon kleinen Kader der „Cobras“ noch weiter schrumpfen lassen.

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten dann der erste Schock für die Mannen um Spielertrainer Mats Yannick Roth. Fabian Lauber musste mit einer blutenden Platzwunde am Kopf vom Feld und kam direkt im Anschluss ins Krankenhaus, wo die Wunde genäht wurde. Kurz danach der nächste Ausfall. Lauris Hajduk konnte verletzungsbedingt auch nicht mehr eingesetzt werden. Und dann kam noch die Fingerverletzung von Patrick Müller hinzu, der sich aber trotzdem weiter in den Dienst der Mannschaft stellte.

Mit nun nur noch sieben Feldspielern kämpften die Grün-Weißen tapfer gegen die drohende Niederlage an. Recklinghausen hatte sich nach der 16:11-Pausenführung auf 20:13 (39.) abgesetzt. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Unser Kampf und die Moral waren heute vorbildlich“, bemerkte Roth im Rückblick. Oberaden hatte sich von dem Schock der ersten Hälfte erholt, kam Tor um Tor näher und stand beim 21:20 kurz vor dem Ausgleich. „Da lassen wir noch zwei Siebenmeter aus. Im Abschluss fehlten uns aufgrund der Verletzungen die Alternativen“, ergänzte Roth.

Der PSV Recklinghausen tat sich schwer, konnte aber letztlich sein Heimspiel mit 27:24 gewinnen. Mit nunmehr 4:10 Punkten sind die „Cobras“ nach vier Niederlagen in Folge punktgleich mit dem Vorletzten der Tabelle. Da Fabian Lauber und Lauris Hajduk vermutlich länger ausfallen werden, besteht der Kader des SuS Oberaden aktuell nur noch aus neun Spielern. Zudem ist Patrick Müller nur noch eingeschränkt einsatzfähig.

SuS Oberaden: Makus, Schäfer, Lauber, Hajduk, , Herold (3), Stock (8/2), Wagner (9), Roth Müller (1), Schichler (1), Holtmann.

Bester Spieler: Stock, Wagner

Torfolge: 5:5, 9:5, 12:8, 16:11 – 20:13, 20:17, 23:21, 27:24

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