Patrick Linnemann verrät im Interview: „Beim SuS Kaiserau ist man nicht einfach Mitglied“

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Patrick Linnemann hat die Zweite des SuS als Trainer in die Kreisliga A geführt. Sein Erfolgsrezept erklärt er in einem Interview mit der Sportredaktion.

von Ulrich Eckei

Methler

, 12.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Reserve der SuS Kaiserau ist in die Kreisliga A aufgestiegen. Die Liga, in der einige Vereine zahlreiche Hochkaräter verpflichtet haben. Wie das Team gegen diese Konkurrenz bestehen will, erklärt Trainer Patrick Linnemann in einem Gespräch mit der Sportredaktion.

Am 8. März hat Ihr Team letztmalig bei Westfalia Rhynern III (1:5) eine Begegnung bestritten. Seit diesem Zeitpunkt ruht der Spielbetrieb. Wie halten sich Ihre Spieler fit und wann wird bei Ihnen wieder trainiert?

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Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass wir bestimmt zu den aktivsten Mannschaften auf unserem Niveau gehören. Die Jungs haben einige Laufeinheiten hinter sich gebracht, wir haben einen Wettkampf mit verschiedenen Disziplinen daraus gemacht. Es sind wirklich richtig gute Ergebnisse entstanden. Spaß gemacht hat es sogar auch. Selbst ich habe mich in den Wettkampf eingeklinkt.

Hat der Trainerstab schon verlängert?

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Ja, mein Trainerteam Michael Zuter und Kevin Kuhle hat für die kommende Saison verlängert. Das sind zwei absolute Urgesteine des SuS Kaiserau und ich bin sehr froh, beide an meiner Seite zu haben. In Kaiserau ist man nicht einfach Mitglied, man atmet es ein und dann lebt man es. Die Zwei sind der absolute Beweis dafür.

Gibt es Zu- und Abgänge?

Patrick Linnemann bekleidet auch den Posten des zweiten Vorsitzenden.

Patrick Linnemann bekleidet auch den Posten des zweiten Vorsitzenden. © sus

Neuzugänge gibt es und ich muss sagen, da hat der Verein ganze Arbeit geleistet. Mein Ziel war es, „Alte Jungs“ zurück nach Hause zu holen. Gerade als Aufsteiger ist es wichtig, eine perfekte DNA in der Mannschaft zu haben und das haben wir und der Verein perfekt umgesetzt. Robin Klug kommt von TuRa Bergkamen, Tobias Kühn vom VfL Kamen II, Nils Ittermann vom BSV Heeren und Kadir Göcer vom VfK Weddinghofen zurück. Alle Vier haben eine lange Vorgeschichte beim SuS und tragen das Gen somit immer noch in sich. Abgänge haben wir auch. Leider verlässt uns Nick Halster, er geht zum BSV Heeren. Nick ist ein toller Typ und ein super Fußballer, da bekommt der BSV eine sehr gute Verstärkung. Robin Elandt geht zurück zum VfK Weddinghofen.

Falls Ihre Mannschaft aufsteigen sollte, wird sie sicherlich in die A 2 eingruppiert. In dieser Liga haben viele Vereine namhafte Verstärkungen für die Saison 2020/2021 getätigt. Wie beurteilen Sie die Leistungsstärke in der A 2?

Ich habe in der letzten Woche auch einige Gespräche mit Emre (VFL Kamen) über dieses Thema gehabt und denke, da gibt es keine zwei Meinungen. Es ist eine sehr starke Liga und wir werden uns auf tollen Fußball freuen dürfen.

Was trauen Sie Ihrem Team zu?

Ich denke, wir werden das „Union Berlin“ der Kreisliga A sein. Voller Leidenschaft und Herzblut gehen wir als Team in jede Partie und in keiner Partie, gegen keinen einzelnen Gegner, werden wir das Ziel haben, zu verlieren. Wenn wir am Ende der Saison unser Ziel so oft erreicht haben, dass es für den Klassenerhalt reicht, dann wird es eine schöne Abschlussfahrt nach Malle geben und wir sind durchaus zufrieden.

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Aktuell sind Sie beim SuS noch als 2. Vorsitzender tätig. Der Verein wurde in diesem Jahr 100 Jahre alt. Aus diesem Grund waren viele tolle Events geplant, die wegen der Corona Krise leider abgesagt werden mussten? Werden diese Veranstaltungen im Herbst oder im nächsten Jahr nachgeholt?

Ja es waren tolle Events geplant und ich möchte mich auch noch einmal bei allen bedanken, die so viele Stunden mit der Planung verbracht haben und jetzt leider nicht zum Abschluss kommen können. Leute, ihr habt ein tollen Job gemacht. Danke.

Ja, es wird nachgeholt, ich kann aber jetzt kein Datum nennen, den auch hier gilt es abzuwarten, da sich die Ereignisse entwickeln.

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