Oberligist Holzwickeder SC plant bei Preußen Münster die Revanche

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Vor einer schweren Aufgabe steht die Schmeing-Elf in Münster. Der Aufsteiger spielt nämlich in der Oberliga Westfalen bislang eine gute Saison., hat auch das Hinspiel beim HSC 2:0 gewonnen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 06.03.2020, 14:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine passende Gelegenheit also für den Holzwickeder SC, sich Sonntag für die schwache Vorstellung aus der Hinrunde zu rehabilitieren. In diesem Hinspiel setzte es für die Blau/Grünen eine klare 0:2-Niederlage gegen die zweite Garnitur des Drittligisten. Sicherlich kein leichtes Unterfangen auf dem Kunstrasen „Am Berg Fidel 51“ in der Universitätsstadt. Die Heimbilanz der Münsteraner ist bei vier Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen nicht unbedingt furchterregend, dennoch muss schon eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vorsonntag her, als es bekanntlich eine 2:3-Niederlage in Paderborn setzte.

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Und das der Preußen-Nachwuchs derzeit gut in Schuss ist, das bekam am vergangenen Sonntag erst Westfalia Herne zu spüren. Dort setzte sich die Zweitvertretung der Domstädter in einem torreichen Spiel mit 4:3 durch, machte dabei zwei Mal einen Rückstand wett. Zum Matchwinner avancierte in dieser Partie Ousman Touray, der drei Treffer zum Sieg der Preußen beisteuerte.

Die HSC-Bank verfolgt aufmerksam das sportliche Geschehen.

Die HSC-Bank verfolgt aufmerksam das sportliche Geschehen. © ART BEHREND

„Ich fühle mich sehr, sehr stolz, hier nach einem zweimaligen Rückstand ins Spiel zurückgekommen zu sein. Wir haben uns nicht beeinflussen lassen. Die Tore sind alle zum rechten Zeitpunkt gefallen“, erklärte Münsters Coach Sören Weinfurtner nach dem Spiel am Schloss Strünkede. Der Holzwickeder SC muss sich also morgen um 15 Uhr im Schatten des Preußenstadions auf einen heißen Tanz gefasst machen, soll etwas Zählbares mit an die Emscher gehen.

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Nach der Papierform ist auch am morgigen Sonntag wieder mit einem Spiel auf Augenhöhe zu rechnen, trennen beide Mannschaften in der Tabelle bei gleicher Punktzahl (28) doch nur das Torverhältnis voneinander. Hier haben die Nordwestfalen die Nase vorn.

„Wir haben in Münster noch etwas gutzumachen. Dass Hinspiel gegen die Preußen und gegen Aplerbeck waren unsere beiden schwächsten Auftritte in dieser Saison. Wir dürfen vor allem nicht so ängstlich wie in Paderborn spielen, als wir zumindest einen Punkt hätten holen können. Müssen von Beginn an konzentriert bei der Sache sein“, sagt HSC-Coach Axel Schmeing. Personell wird es wieder einmal eng für den HSC: Fehlen werden neben den verletzten Steven Kodra, Moritz Müller und Lamer Lambertz der erkrankte Joshua Heinrichs. Zudem fallen Mirco Gohr und Kerim Acil (privat verhindert) aus.

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