Der Oberligist Holzwickeder SC tritt am Sonntag bei der U21-Formation des SC Paderborn an. In solch einem Match macht sich eigentlich jeder Gegner der Ostwestfalen Sorgen.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 29.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: SC Paderborn II U21 - Holzwickeder SC

Zwei Auswärtsspiele in Folge hat der HSC vor der Brust: Zunächst geht es Sonntag (15 Uhr) nach Paderborn an die Lise-Meitner-Straße, ehe eine Woche später der Auftritt bei der Zweitvertretung von Preußen Münster folgt.

Und bereits die morgige Aufgabe hat es für die Mannschaft von Axel Schmeing in sich, ist das Nachwuchsteam des Bundesligisten doch einer der großen Unbekannten - eigentlich für jeden Gegner in der Oberliga Westfalen. Das Profiteam der Domstädter tritt nämlich bereits heute in der deutschen Eliteliga beim FSV Mainz 05 an. Gut möglich also, dass der eine oder andere Akteur aus diesem Kader morgen auf dem Gelände des Trainings- und Nachwuchsleistungszentrums (Platz 3) der Ostwestfalen gegen den Holzwickeder SC aufläuft. Unter normalen Umständen ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, liegen beide Klubs doch in der Tabelle auf Rang fünf und sechs. Lediglich das etwas bessere Torverhältnis spricht für den SCP, wenngleich der Gast noch zwei Nachholspiele als Trumpf im Ärmel hat.

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Wie schwer das Nachwuchsteam der Paderborner einzuschätzen ist, macht auch ein Blick auf die Statistik in der Oberliga Westfalen deutlich: So musste sich Spitzenreiter SC Wiedenbrück Anfang Dezember des vergangenen Jahres mit einer deutlichen 5:0-Packung auf dem Heimweg begeben. Andererseits verlor die Elf von Mitch Kniat kurz zuvor beim Kellerkind 1. FC Kaan-Marienborn 0:4. Vor Wochenfrist wiederum erteilten die Schwarz-Blauen der Reserve von Regionalligist SV Rödinghausen - welche immerhin Tabellenführer in der Westfalenliga (2 ist - eine deutlich 5:1-Abfuhr.

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Der HSC muss sich morgen also auf einen Gegner einstellen, der im Vorfeld der Partie sehr schwer einzuschätzen ist. „Es gibt sogar zwei Unbekannte in diesem Spiel. Einmal die Paderborner, die in der Winterpause zwar einige Akteure verloren haben, die ich aber dennoch spielerisch und taktisch für sehr gut halte. Dazu meine Mannschaft, die gegen Siegen und im Testspiel in Dröschede nicht überzeugen konnte. Daher erwarte ich morgen eine Trotzreaktion. Die Mannschaft ist am Zug, muss zeigen, was sie kann“, sagt HSC-Coach Axel Schmeing. Fehlen werden Moritz Müller (Knochenabsplitterung) und Steven Kodra (Zerrung).

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