Oberliga-Abstieg des SuS Oberaden ist besiegelt

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Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Abstieg des SuS Oberaden aus der Oberliga perfekt. Auch beim direkten Konkurrenten aus Möllbergen setzte es eine knappe Niederlage.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 24.03.2019, 15:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Abstieg des SuS Oberaden aus der Oberliga perfekt. Auch beim direkten Konkurrenten aus Möllbergen setzte es eine knappe Niederlage für die „Cobras, die nach nur einem Jahr den Gang zurück in die Verbandsliga antreten müssen.

Nur noch eine minimale theoretische Restchance bleibt, die sechs Punkte auf das rettende Ufer an den letzten drei Spieltagen aufzuholen. TuS Bielefeld/Jöllenbeck muss dafür aber ebenso mitspielen wie die TSG Harsewinkel.

Beim Gastspiel in Porta Westfalica legte Oberaden zunächst munter los und traf nach Toren von Bastian Stennei (2) und Bastian Herold zum frühen 3:0. Möllbergen ließ sich davon aber überhaupt nicht beirren und stellte beim 4:4 nach neun Minuten den Ausgleich wieder her. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem der SuS kämpferisch zwar auf der Höhe war, aber immer wieder leichte Fehler in Ballbesitz produzierte. Anstatt sich für die engagierte Deckungsarbeit zu belohnen, bekam Möllbergen so immer wieder die Gelegenheit, doch noch zum Treffer zu kommen. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung der Gastgeber bereits auf 15:10 an.

Nach dem Seitenwechsel mobilisierten die „Cobras“ noch einmal alle Kräfte. Torhüter Marvin Makus zeigte herausragende Paraden und vernagelte für zwölf Minuten sein Gehäuse komplett. Vorne übernahm Pascal Stennei jetzt viel Verantwortung und stellte nach 40 Minuten auch auf 15:15. Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer war aber nicht drin, auch weil Oberaden selbst erneut mehrere Angriffsversuche leichtfertig herschenkte. Bis zum 21:20 blieb es spannend, ehe Möllbergen mit den letzten Treffern die Entscheidung gelang. „Es ist die sechste sehr knappe Niederlage in dieser Saison. Daran kann man es auch festmachen: In den umkämpften Spielen hat es in dieser Liga für uns einfach nicht gereicht. Es fehlt uns dann eine Mischung aus Erfahrung, Mentalität und Qualität“, meinte eine niedergeschlagener SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis nach der vorentscheidenden Auswärtsniederlage.

SuS: Makus, Klepping - Lauber (2), Hajduk (3), Noe, Herold (3/1), Katsigiannis, P. Stennei (7), Roth (n.e.), Braach (n.e.), B. Stennei (2), Holtmann, Wagner (3)

Beste Spieler: Makus, P. Stennei

Torfolge: 0:3, 4:4, 7:4, 10:8, 15.10 - 15:15, 19:17, 19:19, 21:20, 23:20

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