Mehr PS, höhere Anforderungen! Dennoch: Nico Noel Manka, Kartfahrer aus Kessebüren, kommt in der neuen Klasse gut zurecht.

Unna

, 12.07.2019, 13:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Und zwar sehr gut, denn der 15-Jährige aus dem beschaulichen Kessebüren rangiert nach drei Wettbewerben in der neuen Senior-Klasse X30 bereits auf dem dritten Platz. „Es läuft“, so der knappe Kommentar des Unnaer Pennälers, der sich seit Mai mit wesentlich älteren Fahrer bis zu 28 Jahren auseinandersetzen muss. „Dafür fahre ich ja nun mit 30 PS und mehr Tempo.“ Die anderen allerdings auch.

Beim Auftakt der Rennserie im Mai auf dem 1.038 Meter langen Volgelsberg-Ring im hessischen Wittgenborn fuhr Manka den siebten Rang ein. Bei Witterungsbedingungen zwischen Schnee, Sonne und Wind war das bereits eine echte Herausforderung, die der Hellwegstädter aber gut meisterte.

Anfang Juni folgte das zweite Rennen im Emstalstadion in Harsewinkel. Bei Temperaturen um die 30 Grad wurde es eine wahre Hitzeschlacht, wobei der Wind immer weder Sand auf die Strecke blies und es für die 32 Piloten schwer war, Grip unter ihre Räder zu bekommen. Nico Noel Manka blieb seiner offensiven Linie treu, legte ein paar Überholmanöver hin und landete somit am Ende auf dem fünften Platz. Er hatte sich auf der 820 Metern kurzen Strecke weiter verbessert.

Zur dritten Veranstaltung ging es jetzt auf den Saarlandring nach Uchtelfangen. Nachdem sich der Regen verzogen hatte, blieb es für den Rest des Wochenendes trocken. Im Saarland gibt es bei 716 Metern so gut wie gar keine Auslaufzonen - aber viel Beton und Leitplanken. Bernd Manka, Vater und Betreuer von Sohn Nico Noel: „Diese Bahn verzeiht keine Fehler.“

Nico Noel Manka macht mit mehr PS wieder Boden gut

Nico Noel Manka © Privat

Aber es lief abermals gut für den Rennfahrer aus Unna. Im ersten Lauf kam Nico Noel Manka als Vierter über die Ziellinie. Im zweiten Rennen verbesserte er sich sogar erneut auf den dritten Rang. Leider gab es aber eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, sodass der heimische Kartpilot auf den fünften Rang abrutschte. Da aber in den Läufen ein paar Gaststarter aus den Regionalserien am Start waren, die nicht in der WAKC-Wertung berücksichtig werden, sprang Manka nun auf den dritten Gesamtrang der X30-Serie.

Auf diesem Platz verharrt der Unnaer jetzt erst mal bis zum nächsten Rennen am 10./11. August auf dem Erftlandring in Kerpen. In diesem Jahr stehen noch insgesamt vier Rennen sowie der Bundesendlauf an.

Mit Rang drei hat Nico Noel Manka erneut sein Vorjahresergebnis erreicht, dass er in den verbliebenen Läufen verteidigen möchte. Vater Bernd Manka ergänzt: „Allein das ist schon gar nicht so einfach, wenn man sich die Konkurrenz anschaut. Die verfügt in dieser Klasse über ganz andere finanzielle Mittel als wir. Wir aber sind stets motiviert.“

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