Mühlhausens Pokal-Taktik: Eiskalt wie eine Hundeschnauze

dzFußball

Die Bezirksligisten aus Mühlhausen und Massen treten in der Woche im Kreispokal an. Der SSV empfängt dabei den Oberligisten Hammer SpVg - mit einer besonderer Taktik.

von Dirk Berkemeyer

Unna

, 08.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gleich das erste dicke Ausrufezeichen der noch jungen Saison setzte der SSV Mühlhausen-Uelzen mit dem 3:0-Derbysieg in Massen. Es war schon eine starke Leistung, die der SSV Mühlhausen-Uelzen am Sonntag mit dem 3:0 im Derby bei der hoch gehandelten SG Massen ablieferte. Das Team von Coach René Johannes, der in den kommenden Wochen gesundheitsbedingt kürzertreten muss, zeigte sich dabei eiskalt wie eine Hundeschnauze. Dreimal war die SGM vor großer Kulisse an der Sonnenschule nicht auf der Höhe, dreimal schlug der SSV erbarmungslos zu.

„Das Trainingslager in Waalwijk war wirklich Gold wert.“
Hubert Tadday, Co-Trainer SSV Mühlhausen

„Die Mannschaft hat sich tadellos an die Vorgaben gehalten und wirklich toll gespielt“, jubelte auch Mühlhausens Co-Trainer Hubert Tadday. „Das Trainingslager in Waalwijk war wirklich Gold wert. Das hat uns spielerisch, taktisch und auch mannschaftsintern extrem weitergebracht.“

Im Kreispokal am Mittwoch kommt Oberligist Hammer SpVg

Schon heute wartet auf den SSV eine weitere große Herausforderung, denn in der zweiten Kreispokalrunde gibt sich ab 19 Uhr kein Geringerer als die Hammer SpVg die Ehre am Mühlbach. Der Oberligist wird dem SSV dabei sicher alles abverlangen. Ebenfalls im Pokal aktiv ist die SG Massen, die ab 19 Uhr beim VfL Mark antreten muss. Der Hammer A-Ligist lieferte sich am Sonntag einen Schlagabtausch auf hohem Niveau mit dem VfL Kamen und wurde dafür mit einem Punktgewinn belohnt.

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Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Mühlhausen sollte für die SGM aber einiges drin sein. So deutlich unterlegen, wie es das Ergebnis darstellt, war die SG nämlich nicht. „Wir sind auf einen starken Gegner getroffen, der sich auf unser Spiel eingestellt hat“, verdeutlichte Coach Marco Köhler. „Das nehmen wir einfach mal als Kompliment.“ Woran man bei der SGM noch arbeiten muss, ist vor allem an der Torausbeute. Chancen waren auch im Derby da, verwertet wurden die jedoch nicht.

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