Mit neuem Trainer und acht Verstärkungen will der FC TuRa Bergkamen künftig glänzen

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Chris Brügmann ist beim FC TuRa vom Co.- zum Cheftrainer aufgestiegen. In einem Interview verrät der 30-Jährige, wie er die Favoriten ärgern will.

von Ulrich Eckei

Bergkamen

, 15.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Chris Brügmann hat den Trainerjob beim FC TuRa übernommen,. Die Sportredaktion sprach mit dem 30-Jährigen über die Vorbereitung, der personelle Lage und die Erwartungen an die kommende Spielzeit.

Der Verbandstag hat festgelegt, dass die aktuelle Saison endgültig abgebrochen wird. Es gibt Auf-, aber keine Absteiger. Wie beurteilen Sie diese Entscheidung?

Ich denke, die Saison abzubrechen, war alternativlos und dementsprechend die absolut richtige Entscheidung. Bei der Auf- und Abstiegsregelungen war es klar, dass man es nicht zu 100% allen Vereinen recht machen kann und es hat in Westfalen ja auch den einen oder anderen Härtefall gegeben. Glückwunsch auch an dieser Stelle an die beiden Aufsteiger TSC Kamen und Königsborn. Sie waren mit Abstand die beiden besten Mannschaften und haben es verdient, aufzusteigen.

Wie sieht der Trainerstab beim FC TuRa Bergkamen aus und wann starten Sie mit der Vorbereitung?

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Erkan Gökce wird mich weiterhin als Co-Trainer unterstützen und Philip Pötter als spielender Co. der verlängerte Arm auf dem Platz sein. Außerdem wird unser Spieler Hendrik Schwarz die Position des Teammanagers bekleiden und als Bindeglied zwischen Mannschaft und dem Vorstand arbeiten. Da die Saison erst im September startet, haben wir die Vorbereitung dementsprechend angepasst. Wir werden uns ab dem 30. Juni einmal wöchentlich treffen, um ein wenig zu kicken und Ende Juli mit der offiziellen Vorbereitung starten.

Gibt es Abgänge in Ihrem Verein?

Ja, die gibt es. Pascal Kupfer, Ferdi Civak, Murathan Köroglu, Kerem Gercek und Mücahit Gür werden uns verlassen. Ich wünsche allen nur das Beste bei ihren neuen Clubs.

Chris Brügmann war beim FC TuRa zuletzt Co.-Trainer.

Chris Brügmann war beim FC TuRa zuletzt Co.-Trainer. © Wagner

Hat sich der FC TuRa Bergkamen auch schon Neuzugänge geangelt?

Wir haben uns mit acht externen Neuzugängen verstärkt. Volkan Gül und Lundrim Aslani vom TSC Kamen. Ilias Mitat und Elmond Berisha kommen vom SuS Oberaden. Ali Aktas kommt aus Fröndenberg - Philip Pötter, Jannik Haase und Riccardo Meyer wechseln vom VfL Kamen zu uns. Hinzu kommen Ibrahime Bah und Eftal Calikbasi aus unserer eigenen A-Jugend und Talah Gökkaya aus unserer zweiten Mannschaft.

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Was trauen Sie Ihrem Team in der neuen Saison zu?

Wir wollen in der nächsten Saison für jede Mannschaft ein maximal unbequemer Gegner sein. Man soll nicht gerne gegen uns spielen wollen. An einem guten Tag wollen wir die Favoriten auch ein bisschen ärgern. Wenn wir hart arbeiten und mit der richtigen Einstellung in jedes einzelne Spiel gehen, kann uns das gelingen. Die Qualität haben wir und die Truppe. Was letzten Endes für ein Tabellenplatz heraus springt, ist erst einmal sekundär.

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In der A 2 haben viele Vereine in den vergangenen Wochen namhafte Verstärkungen getätigt. Wie sehen Sie die Leistungsstärke dieser Liga und wer sind Ihre Favoriten auf den Meistertitel?

VfL Kamen, sofern sie in der A2 bleiben, und der SuS Oberaden sind die Favoriten auf den Meistertitel, da gibt es keine zwei Meinungen. Das ist schon unglaublich, was die beiden an individueller Klasse auf den Platz bringen können. Insgesamt glaube ich, dass die Liga noch einmal an Qualität im Vergleich zur vergangenen Saison zunehmen wird. Da gibt es mit RW Unna, Kamener SC und Cappenberg richtig gute Kreisliga A-Mannschaften, um nur einige zu nennen. Ich würde mich sehr freuen, wenn mein Ex-Verein FC Overberge noch in die A2 kommt.

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Bis zum 31. August dürfen keine Freundschaftsspiele ausgetragen werden. Wie bewerten Sie diese Entscheidung des FLVW?

Wenn es tatsächlich so sein sollte, macht es natürlich eine geregelte Vorbereitung auf die neue Saison unmöglich. Nichtsdestotrotz müssten wir uns damit arrangieren und die Entscheidung so akzeptieren, da die Gesundheit aller nach wie vor die größte Priorität besitzt. Wir werden es so nehmen, wie es kommt und das Bestmögliche aus den zur Verfügung stehenden Gegebenheiten machen.

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