Mit Eckbällen flattert die Gefahr in den Kaiserauer Strafraum

dzFußball

Wieder verloren. Der SuS Kaiserau klebt auf einem Abstiegsplatz fest. Aber, Trainer Jörg Lange weiß, woran es liegt. Mit den Eckbällen flattert die Gefahr in den Kaiserauer Strafraum.

von Werner Hahn

Methler

, 22.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es läuft noch nicht so richtig rund beim SuS Kaiserau. Obwohl die Mannschaft von Jörg Lange am vergangenen Sonntag bei Aufsteiger SG Welper bis zum Seitenwechsel absolut gleichwertig war, sogar ein Plus an Torchancen hatte, setzte es nach einer torlosen ersten Halbzeit am Ende noch eine satte 1:5-Schlappe an der Ruhr. So hatte Frederik Stöwe in dieser Spielphase zwei richtig gute Möglichkeiten - ohne den notwendigen Erfolg - mit Toren nämlich.

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„Wir haben bei den Standards nicht aufgepasst. Haben es dem Gegner daher viel zu leicht gemacht, dennoch ist die Höhe der Niederlage für mich nicht nachvollziehbar. Die erste Halbzeit war ein Spiel auf Augenhöhe“, meinte SuS-Coach Jörg Lange nach der Partie in der Hattinger Vorstadt. Ärgerlich aus SuS-Sicht zudem: Die beiden ersten Treffer der Platzherren fielen jeweils nach Eckbällen, weil die Deckung der Schwarz-Gelben da einfach nicht konsequent genug bei der Sache war. Die Strafe folgte prompt auf dem Fuß.

Ein Giftpfeil für die Kamener war sicher die schnelle 1:0-Führung der Gastgeber direkt nach dem Wiederanpfiff.

„Der Gegner war da einfach schneller als wir. Danach haben wir leider unseren Rhythmus nicht mehr gefunden.“
Jörg Lange, SuS Kaiserau

Damit waren alle taktischen Vorgaben beim SuS Kaiserau über den Haufen geworfen. „Der Gegner war da einfach schneller als wir. Danach haben wir leider unseren Rhythmus nicht mehr gefunden“, sagte Jörg Lange. In der Tat, spätestens als die SG Welper auf 2:0 erhöhte, brachen bei den Gästen alle Dämme.

Dennoch: Einen Grund, angesichts der aktuellen Stuation in Aktionismus zu verfallen, gibt es am Sport-Centrum nicht. Dafür ist die Saison noch viel zu jung.

Die Kaiserauer haben jetzt zwei Mal in Folge Heimrecht. Zunächst geht es am Sonntag gegen den SV Horst-Emscher, ehe eine Woche später der FC Frohlinde in den Kamener Westen kommt. Beides Gegner, die in der Tabelle nicht weit vom SuS entfernt stehen. Fakt ist aber auch: Da sollte das Team von Jörg Lange schon kräftig punkten. Optimal wären dabei zwei Siege, denn am Saisonende werden nach Lage der Dinge gleich fünf Mannschaften in den sauren Apfel beißen müssen - nämlich in die Bezirksliga abzusteigen.

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