Massens Trainer Marco Köhler lobt extrem gutes Torwartspiel

dzFußball

Torlose Nummer gegen den TuS Hannibal. Marco Köhler, Trainer des Bezirksligisten SG Massen, weiß aber, wem er das zu verdanken hat.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 23.09.2020, 10:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ordentlich Respekt vorm Gegner zeigte die SG Massen beim 0:0 gegen die Routiniers vom TuS Hannibal. Bis vor das Tor der Dortmunder kam die SGM selten und konnte deswegen auch mit einem Zähler zufrieden sein. Die Gäste waren es nicht, denn sie hatten unendlich viele Torgelegenheiten, scheiterten aber immer wieder an Timo Harbott im Massener Gehäuse.

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„Das war schon ein extrem gutes Torwartspiel, was er da abgeliefert hat“, lobte auch Coach Marco Köhler seine etatmäßige Nummer eins. Auf der Bank der Massener saß übrigens Roman Spielfeld. Der hatte seine aktive Torwartkarriere eigentlich bereits beendet, musste aber aushelfen, da mit Kai Münstermann und Ian Rekowski gleich beide Ersatzkeeper mit Sprunggelenksverletzungen ausgefallen waren.

„Ich hoffe, dass die beiden im Laufe der Woche wieder ins Training zurückkehren“, geht Köhler nicht von langen Ausfallzeiten seiner jungen Torleute aus. Die droht aber ausgerechnet bei Neuzugang Sven Ricke. Der Routinier musste gegen Hannibal bereits nach 36 Minuten runter und plagte sich mit Problemen an der Leiste herum. Eine Verletzung, die durchaus langwierig sein könnte.

Endgültig auf dem harten Boden der Realität angekommen ist der TSC Kamen. Nach dem Auftaktsieg gegen Lünen II setzte es für die Truppe von Nail Kocapinar zwei Niederlagen in Folge. Mit drei Zählern aus drei Partien steht der TSC jetzt vorerst in den unteren Gefilden der Tabelle.

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Beim 0:3 gegen Körne hatte Kocapinar auch eine klare Schwäche seines Teams ausgemacht: „Die Mannschaft hat heute nicht im Kollektiv funktioniert. Das war zu wenig. Der Gegner hat uns vorgemacht, wie es geht.“

Und das war ziemlich einfach. Körne ging von Beginn an körperbetont zur Sache und war in jeder Phase des Spiels äußerst präsent. Kamen kam dadurch nicht zur Entfaltung und kassierte in schöner Regelmäßigkeit die drei Gegentore.

„Für den Sieg kamen wir nicht infrage. Jetzt müssen wir das im Training intensiv aufarbeiten“, weiß Coach Kocapinar, was nun zu tun ist.

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