Magnus Wagner verpasst im französischem Metz nur knapp das A-Finale

dzKanusport

Deutschland-Cup im französischen Metz: Für drei Kanuten aus Unna lief es ganz gut. Magnus Wagner aber verpasste leider das A-Finale.

Unna

, 27.08.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 17. und 18..August starteten die drei Leistungsklasse-Fahrer Sebastian Polle, Robin Sprave und Magnus Wagner vom Kanu-Klub Unna beim Deutschland-Cup. Der ausrichtende Kanulandesverband Rheinland-Pfalz hatte als Austragungsort für die Slalomregatta die französischen Stadt Metz ausgewählt.

Durch ein großes Wehr wurde das Wasser in einen Seitenarm der Mosel geleitet, sodass die Kanuten mit viel Schwung durch die Strömung die erste Abwärtskombination zu bewältigen hatten. Danach kam sofort die Anfahrt zum Aufwärtstor drei im ersten Kehrwasser. Die Tor 14/15/16 bildeten den nächsten schwierigen Streckenabschnitt. Durch eine Engstelle im Flussbett verstärkte sich nochmals die Strömung. Im Kehrwasser auf der linken Flussseite hing ein Aufwärtstor. Das Abwärtstor im rechten Kehrwasser wurde um Zeit zu sparen rückwärts durchfahren. Danach mussten die Sportler ihr Kajak in der Hauptströmung drehen, um das Tor 16 wieder in Fahrtrichtung als Abwärtstor zu passieren. Kurz vor dem Ziel forderte die etwas hakelige Torkombination 19-22 in Höhe eines Brückenpfeilers nochmal volle Konzentration von den Sportlern.

Die drei Herren des KK Unna absolvierten die vier Wertungsläufe an den beiden Regatta-Tagen mit unterschiedlichem Erfolg. Sebastian Polle verlor am Samstag durch eine Fahrfehler hinter dem Wehr viel Zeit, konnte sich aber durch eine Eskimorolle noch in die Wertung retten.

Am Sonntag verbesserte er sich mit einer souveränen Fahrt um fünf Plätze. Robin Sprave belegte am Samstag Platz 13 und paddelte am Sonntag im B-Finale auf den siebten Platz.

Magnus Wagner verpasste am Samstag durch einen unglücklichen Fehler den Einzug ins A-Finale, konnte aber mit dem zweiten Platz im B-Finale am Sonntag eine zufriedenstellende Bilanz ziehen.

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