Ludger Osterdarp räumt zwei Titel ab

dzTischtennis

Bei der Westdeutschen Seniorenmeisterschaften gewinnt der Spieler des GSV Fröndenberg im Doppel und Mixed. „Bronze“ für Franz-Josef Hürmann.

von Horst Reinecke

Kreis Unna

, 11.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Bei den Westdeutschen Seniorenmeisterschaften wurde im Wettbewerb der Herren 50 auch dieses Jahr wieder spannender und großartiger Sport von den 36 qualifizierten Teilnehmern geboten.

Ludger Ostendarp vom GSV Fröndenberg marschierte im Einzel souverän mit drei Siegen ohne Satzverlust durch die Gruppenspiele.

Im Einzel früh ausgeschieden

Nachdem er als gesetzter Spieler kampflos das Achtelfinale erreichte, war hier überraschend Endstation. In fünf hart umkämpften Sätzen musste er sich dem Hammer Witte geschlagen geben. Besser lief es im Doppel an der Seite seines Partners Heckmann vom TB Burgsteinfurt. Als Titelverteidiger erreichten beide relativ ungefährdet das Finale. Hier wurden sie vom starken Regionalliga-Duo Beumers/Wolter (DJK Holzbüttgen/Ronsdorf) das erste Mal ernsthaft gefordert. Nachdem die Titelverteidiger die ersten beiden Sätze knapp verloren hatten, legten beide noch einen Zahn zu und gewannen die nächsten drei Sätze souverän mit 11:7/ 11:4/ 11:3. „Der dritte Satz war noch umkämpft. In den Sätzen vier und fünf hatten wir sie aber sicher im Griff“, freute sich Ludger Ostendarp über die gelungene Titelverteidigung. Auch im Mixed

3:1-Finalsieg

hatte sich Ostendarp mit seiner Partnerin Schimmelpfennig (Brauweiler) etwas ausgerechnet. „Dass es dann gleich der Westdeutsche Meistertitel wurde, war für uns so erfreulich wie überraschend“, führt Ostendarp weiter aus. Dabei stand das Duo im Achtel- und im Viertelfinale kurz vor dem Aus. Sowohl gegen Wilms/Otto als auch gegen König/Wolter konnten sie einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg ummünzen. Verhältnismäßig leicht erreichten beide mit einem 3:0-Sieg gegen Jungblut/Kober das Finale. Hier konnten ihre Gegner Rynders/Beumers den ersten Satz für sich entscheiden. Doch in den folgenden drei Sätzen dominierte das Siegerduo das Geschehen.

Holzwickedes Ivica Rupcic Dritter

In der Ü60-Klasse konnte sich Ivica Rupcic (TTC Holzwickede) als Gruppenzweiter für die Hauptrunde qualifizieren. Hier unterlag er im Achtelfinale dem ehemaligen Bundesligaspieler Ristig (Brackwede) mit 1:3. Im Doppel mit Przyklenk gelang ihm der überraschende Sprung aufs Treppchen. Erst im Halbfinale unterlagen sie dem späteren Siegerduo Nieswand/Erdmann.

Mit Günter Münnemann, Franz Burchert (beide TTC Holzwickede) und Franz-Josef Hürmann (TTF Bönen) starteten gleich drei Spieler in der Ü65-Konkurrenz. Hier verpasste Münnemann gleich dreimal knapp das Siegerpodest. Ohne Niederlage in seiner Vorrundengruppe erreichte er mit dem Sieg gegen Seewald das Viertelfinale. Hier musste er sich in drei engen Sätzen dem späteren Sieger Esser geschlagen geben. Auch im Doppel an der Seite von Burchert scheiterte er im Viertelfinale mit 1:3 gegen Schmidt/Tamimzadeh. „Als Titelverteidiger hatte ich mir die größten Chancen im Mixed an der Seite von Monika Hußmann (Essen) ausgerechnet. Leider war auch hier im Viertelfinale Endstation“, bedauerte Münnemann das Aus gegen Stiewe/Müller. Pech hatte Burchert in seiner starken Einzel-Gruppe. Mit zwei 2:3-Niederlagen - unter anderem gegen den späteren Zweiten Zick - schied er unglücklich aus.

„Aus“ im Halbfinale

Erfolgreichster Teilnehmer der Ü65 aus heimischer Sicht war einmal mehr Hürmann, der im Einzel ohne Satzverlust das Halbfinale erreichte. In der Wiederauflage des letztjährigen Einzelfinales musste er erneut seinem Gegner Zick zum Sieg gratulieren. Ein Wiedersehen gab es auch im Doppelfinale. Hier musste Hürmann an der Seite seines Partners Vohs dem Oberhausener Zick und seinem Vereinskollegen Esser zum verdienten Westtitel im Doppel gratulieren.

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