Luca Harter sprintet zum ersten Saisonsieg

Radsport

Luca Harter vom RSV Unna holte seinen ersten Sieg in diesem Jahr, und das dann gleich bei den Offenen Bergmeisterschaften von Niedersachsen.

Unna

16.08.2018 / Lesedauer: 3 min
Luca Harter sprintet zum ersten Saisonsieg

Luca Harter (Mitte) fuhr bei den Offenen Bergmeisterschaften von Niedersachsen auf den ersten Platz © rsv

Luca Harter vom RSV Unna holte seinen ersten Sieg in diesem Jahr, und das dann gleich bei den Offenen Bergmeisterschaften von Niedersachsen.

Der 2,2 Kilometer lange Rundkurs ließ keine Erholung zu. Direkt hinter dem Start ging es mit 8% bergab. Nach 1200m kam dann eine Spitzkehre und es ging mit einem maximalen Anstieg von 12% zum Ziel. „Es war von Beginn an ein schnelles Rennen. Immer wieder erhöhten die Spitzenfahrer das Tempo, wenn es den Berg hinauf ging. So fielen Runde für Runde immer mehr Fahrer aus dem Peloton. Am Ende waren sie dann noch zu dritt“, so ein stolzer Vater und Trainer Sven Harter.

„Ich habe am Anfang erst einmal gesehen, was die anderen machen. Ich wusste nicht so recht, wo ich stehe, da wir kurz zuvor erst aus dem Urlaub zurückgekommen waren. Als dann keiner am letzten Anstieg antrat, habe ich den Sprint eröffnet und konnte ihn zum Glück erfolgreich durchziehen“, so ein zufriedener Luca Harter.

Für ihn und Julius Dräger geht es am kommenden Wochenende zu den Youngclassic nach Hamburg. Die internationale Rundfahrt bestreiten die beiden Nachwuchsfahrer des RSV Unna in der Mannschaft des Landesverbandes Niedersachsen. An drei Tagen sind drei Straßenrennen und ein Mannschaftszeitfahren zu absolvieren.

Für Michel Heßmann ging es am Wochenende in der Radbundesliga um Punkte. Der Nachwuchs hatte dabei 140 Kilometer zu absolvieren, eine für diese Altersklasse schon extrem lange Distanz. „Ich bin ganz zufrieden, wie es gelaufen ist. Drei Fahrer setzten sich zum Ende hin ab. Das Loch konnten wir nicht mehr schließen. Dennoch habe ich unseren Sprinter noch nach vorne gefahren und bin dann ins Ziel gerollt.“

Platz 41 stand am Ende für Michel zu Buche. Beachtlich die Leistung, da er unmittelbar vom Vorbereitungslehrgang auf die Straßen-WM angereist war. „Wir haben dort an 6 Tagen 30 Stunden auf dem Rad gesessen. Das alleine war schon hart. Dazu kamen dann immer noch Einheiten im Kraftraum. Daher war ich im Rennen schon ganz schön kaputt“, so Michel nach dem Rennen.

Jetzt gilt seine Konzentration den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am kommenden Wochenende. „Der Kurs ist nicht schlecht und die Beine dürften bis dahin auch ganz gut sein. Mal sehen, ich hoffe schon auf eine Medaille“, so der Vierte der EM im Einzelzeitfahren.

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