Laura Nolte steht vor dem Weltcup-Start in Igls vor einer gravierenden Veränderung

dzBobsport

Dritte in Winterberg, Sieg in La Plagne - für das noch junge Bob-Talent Laura Nolte aus Unna läuft es im Weltcup bestens. Aber: Im dritten Weltcup-Rennen im österreichischem Innsbruck gibt es eine gravierende Änderung - noch vor dem Start.

Unna

, 16.01.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bisher lief es für das Duo Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi in ihrer ersten Weltcup-Saison richtig rund. Bei jedem Start sprang ein Podestplatz heraus - für die Weltcup-Debütantinnen ein echter Erfolg.

Ob es aber in Innsbruck wieder für das Podium reicht, ist diesmal mehr aus ungewiss. Deborah Levi, die zusammen mit Laura Nolte für beste Startzeiten sorgt, wird nämlich voraussichtlich die nächsten beiden Wettbewerbe (Innsbruck, Königssee) ausfallen. „Debbie hat es richtig schwer erwischt. Sie liegt mit einer Grippe im Krankenhaus. Ich werde am Wochenende nicht mit ihr starten. Das tut mir richtig leid“, erklärte die 21-jährige Bobpilotin aus Unna gestern. „Es ist traurig und blöd, zumal wir gut harmonieren und Debbie eine gute Freundin und Bezugsperson für mich ist.“

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Für Ersatz hat Bundestrainer Rene Spies aber bereits gesorgt. Erlin Nolte aus Schwerte - ebenfalls für den BSC Winterberg startend - wird am morgigen Samstag ab 10 Uhr den Schlitten in Schwung bringen. Damit wird in Igls erstmals ein reiner „Kreis-Unna-Bob“ an den Start gehen. Erlin Nolte wohnt in Schwerte, ist aber mit Laura Nolte nicht verwandt. Die ehemalige Sprnterin aus Schwerte-Westhofen war zuletzt auf ihr Steißbein gefallen. Mittlerweile sei sie aber wieder einsatzbereit, heißt es.

Laura Nolte steht vor dem Weltcup-Start in Igls vor einer gravierenden Veränderung

Erlin Nolte aus Schwerte springt in Innsbruck den Nolte-Bob. © Bernd Paulitschke

Pilotin Laura Nolte hat sich mit den neuen Umständen bereits abgefunden, gestern gab es die erste Trainingsläufe. „Das wird schon alles, wir gehen die Sache mit viel Spaß an. Wie es bei den Starts und in der Bahn laufen wird, kann ich aber noch nicht sagen“, macht sie am Rande der 1506 Meter langen Bobbahn mit ihren 13 Kurven noch einen gelassenen Eindruck.

An der Bahn in Innsbruck werden am Samstag auf jeden Fall wieder die Eltern - Sandra und Lukas - sowie die Tante und die Cousinen aus Südtirol mitfiebern. „Darauf freue ich mich ganz besonders. Die spornen mich jedes Mal an.“

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