Laura Nolte fühlt sich pudelwohl auf ihrer Heimbahn in Winterberg

dzBobsport

In dieser Saison lief es für die Unnaer Bobsportlerin Laura Nolte noch nicht ganz nach Plan. Auf ihrer Heimbahn lässt sie ihre Konkurrenz aber hinter sich.

Unna

, 18.12.2019, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Versöhnlicher Jahresabschluss für Unnas Bobpilotin Laura Nolte. Bei den beiden Europa-Cup-Rennen am Wochenende auf ihrer Heimbahn in Winterberg holte die Deutsche Meisterin einen Sieg und wurde am Folgetag Zweite - mit einer Hundertstel-Sekunde Rückstand.

Vor allem am Samstag lief alles rund. Zusammen mit ihrer Anschieberin Deborah Levi legte Laura Nolte in beiden Läufen top Startzeiten hin und ließ sich auch bei den anschließenden Fahrten durch den Eiskanal nicht beirren. „Das war echt mega. Alles hat trotz der schwierigen Wetterbedingungen wie am Schnürchen geklappt, sodass wir am Ende auch mit deutlichem Abstand den Sieg eingefahren haben“, erklärte Nolte nach der Siegerehrung. Zu den ersten Gratulanten zählte übrigens der Fußballvorstand des VfL Kamen, der vor Ort das Rennen verfolgte.

Laura Nolte fühlt sich pudelwohl auf ihrer Heimbahn in Winterberg

Eine gelungene Generalprobe für den Weltcup gelang der Unnaerin Laura Nolte. © Privat

Am Sonntag ging es dann - mit der neuen Anschieberin Viktoria Dönicke im Schlitten - denkbar knapp aus. Lediglich eine Hundertstel-Sekunde trennte den Nolte-Bob vom deutschen Sieger-Duo mit Anna Köhler und Tamara Seer, die tags zuvor noch Zweite geworden waren. „Viktoria hat einen super Job gemacht“, teilte Laura Nolte ein dickes Lob aus. „Ich denke, dass diesmal schlichtweg die Kufen an unserem Schlitten nicht so gut waren wie am Vortag. Dennoch: Platz zwei mit nur einer Hundertstel-Sekunde hinter dem Sieger kann sich sehen lassen. Das war doch eine gelungene Generalprobe für den Welt-Cup-Start im Januar. Und dann wissen wir jetzt auch, welches Material für uns besser ist.“

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Im Europa-Cup steht nun noch das Rennen am Königssee an, das Laura Nolte aber aus lässt, um zum Jahreswechsel hin etwas zur Ruhe zu kommen. Die 21-jährige aus der Kreisstadt Unna startet dann ab Januar im Konzert der Großen - im Welt-Cup. „Ich freue mich schon riesig auf den Start in die zweite Saisonhälfte und weiß, wo ich an den Stellschrauben drehen muss“, sagt sie hoffnungsvoll.

Im Europa-Cup-Ranking steht Laura Nolte, die nur an drei der bislang vier Rennen teilgenommen hat, immerhin schon auf Platz vier. Ab Januar geht´s nur noch um Welt-Cup-Punkte.

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