Lauf Team Unna umrundet den Müggelsee

Laufsport

Holpriges Gelände macht den 1300 Teilnehmern beim Lauf in Berlin-Köpenick zu schaffen.

Unna

23.10.2018, 14:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lauf Team Unna umrundet den Müggelsee

Die fünf am Berliner Müggelsee Beteiligten vom Lauf Team nach Erreichen des Ziels (v.l.): Franz-J. Wiemann, Annette Schmidt, Michaela Wrobel, Tatjana Schäfer und Thomas Rosin. © privat

Berlin ist - immer wieder - eine Reise wert. So in etwa dachten die acht Läuferinnen und Läufer des Lauf Teams Unna, die sich zum Ziel gesetzt hatten, den in Berlin-Köpenick ausgetragenen „Lauf Rund um den Müggelsee“ wahrzunehmen.

In der ursprünglichen Planung war, bei zwei nicht aktiv laufenden Begleitungen, von sechs Aktiven die Rede. Jedoch gingen „nur“ vier Teilnehmer als Halbmarathonis an den Start, und Thomas Rosin entschied sich kurzfristig für die 10km-Strecke. Seine Frau Anja musste infolge einer Erkältung ganz absagen.

Bei besten Laufbedingungen, zumindest was das Wetter anbelangte, ging es morgens um 10 Uhr auf die Reise - im Uhrzeigersinn 21,1 km rund um den Müggelsee. Das ziemlich holprige Gelände durch den bunten Herbstwald auf den Schlusskilometern - so etwa ab Kilometer 15 - machte nicht nur den vier Halbmarathonis aus Unna zu schaffen. Als bestenlistentauglich hat am Ende wohl keiner der etwas mehr als 1300 Finisher diese Strecke eingestuft. Da wurden schon bessere Zeiten erzielt. Und dennoch gab es - aus Sicht der Veranstalter sicherlich erfreulich - für die Männer mit 1:07:24 Std. einen neuen Streckenrekord bei der 14. Austragung dieses Laufs.

Weit davon entfernt erreichten im einzelnen folgende LTU-Läufer das Ziel: Michaela Wrobel (2:10:37 / 13. Platz W50), Tatjana Schäfer (2:12:42 / 28. Platz W45), Annette Schmidt (8. Platz W55), zeitgleich mit T. Schäfer, und am Ende Franz-J. Wiemann in seinem insgesamt 55. Halbmarathon (2:14:05 / 4. Platz M70).

Ebenfalls weit gereist war wieder einmal Siegfried Nauy, der sich bereits zum 4. Mal beim Oldenburg-Marathon einreihte, um den HM zu bestreiten: 1:34:08 Std. war das Ergebnis, Platz 11 der AK M30 seine Platzierung.

Für Bergläufer ist der Rothaarsteig-Marathon in Schmallenberg sicher eine ganz große Herausforderung in unserer Region. Und so beteiligte sich Uli Jauer auf der ganzen Strecke von 42,2 km, incl. 1050 Höhenmetern, für die er 4:16:59 Std. (netto) benötigte (16. Platz AK M55). Etwas mehr als die Hälfte, nämlich 22,6 km, inclusive 529 Höhenmetern, nahmen sich Kai Haverkamp und Uwe Rüping vor. Haverkamp finishte in 1:49:12 Std. (11. Platz AK M45) und Uwe Rüping, der es nur eine Woche vor dem Röntgenlauf in Remscheid langsamer angehen ließ, benötigte 2:06:15 Std. und belegte Platz 48 der AK M50.

Bliebe noch ein Ergebnis vom Charity Walk & Run am Phoenixsee in Dortmund zu berichten, wo Andreas Milk erneut antrat, um die 10km-Strecke zu meistern. Nach 49:05 Minuten (2. Platz AK M50) waren die Strapazen an dem noch heißen zweiten Sonntag im Oktober für ihn zu Ende.

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