Lara Weber Westfälische Meisterin

dzReitsport

Wieder ein großer Erfolg für Lara Weber: Die Kamenerin, die für den RV Fritz Sümmermann Fröndenberg startet, wurde in Greven Westfälische Meisterin im Springreiten.

Kamen

, 13.08.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dabei waren der erst 8-jährge nordrheinwestfälische Landbeschäler Diathago und die 22-jährige Sportsoldatin gar nicht mit allzugroßen Erwartungen nach Greven gereist. Es ging der Kamenerin hauptsächlich darum, weitere Erfahrung in einer großen Prüfung zu sammeln. Das ist doppelt wichtig, da sie erst das erste Jahr bei den Senioren an den Start geht. Als Ziel sollte die Finalteilnahme am Sonntag und dann eine Platzierung unter den Top-Ten herausspringen.

Doch es lief schon am ersten Turniertag prächtig. Am Freitag musste ein S*-Springen absolviert werden. Das gelang Lara Weber fehlerfrei. Sie kassierte nur 2,19 Strafpunkte, da sie das Zeitlimit etwas überschritten hatte.

Die zweite Wertungsprüfung am Samstag bestand aus einem anspruchsvollen S** Springen. Damit fing die westfälische Meisterschaft erst richtig an. „Für ein 8-jähriges Pferd ist so ein Springen schon eine Aufgabe, Lara setzte aber volles Vertrauen in ihren Hengst, da er sich schon in den Wochen zuvor in Topform präsentierte“, berichtet Vater Udo Weber.

Seine Tochter sollte recht behalten. Auch in diesem Springen gelang den beiden eine fehlerfreie Runde. Das Ziel Finale war damit erreicht. Und mehr noch: Lara Weber führte das Teilnehmerfeld bei den Damen an, die Außenseiterrolle war damit dahin. Doch noch musste ja am Sonntag das S***-Springen erfolgreich über die Bühne gebracht werden, bevor von einem Platz auf dem Siegertreppchen geträumt werden durfte.

Nach der Besichtigung des Finalparcours war klar, so schwer war der Hengst noch nicht gegangen. Die anfänglichen Befürchtungen waren jedoch unbegründet: Auch jetzt bewies er gegen die starke Konkurrenz seine große Klasse und blieb abermals fehlerfrei. Das bedeutete Gold für Lara Weber und Diathago.

Somit beendeten die beiden das Wochenende mit lediglich 2,19 Strafpunkten. Neben dem Titel der Westfälischen Meisterin gab noch einen Sonderehrenpreis vom Ministerium für Umwelt Natur- und Landwirtschaft, da die beiden als jüngstes Paar angetreten waren.

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