KSV-Chef Kuropka stellt klar: Treten in der 3. Liga an

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Heimspiele des Königsborner SV finden nun in der Hellwegsporthalle statt. Auch für die unteren Teams gibt es nun eine Lösung, wo trainiert und gespielt werden kann.

Königsborn

, 18.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bernd Kuropka, Vorsitzender des Königsborner SV Handball, stellt klar: „Unsere erste Mannschaft wird auf jeden Fall am Spielbetrieb der 3. Frauen-Liga teilnehmen“.

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Was ist geschehen? Die alte Kreissporthalle wird ab dem 1. September vom Kreis Unna als Corona-Testzentrum benötigt. Dort trainieren und spielen aber eigentlich die Handballer des Königsborner SV, die somit heimatlos geworden sind. Vor allem die erste Frauenmannschaft war davon nicht begeistert und Trainer Kai Harbach reagierte sehr verärgert: „Du hast kein einziges Heimspiel mehr und wenn wir nur ohne Harz trainieren sollen, dann brauchen wir das Abenteuer 3. Liga gar nicht erst zu starten. So kann man eigentlich mit einem Drittligisten nicht umgehen.“

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Der KSV-Chef will das so nicht stehen lassen. „Das hat Kai Harbach in Unwissenheit der tatsächlichen Geschehnisse gesagt und das habe ich ihm auch schon mitgeteilt. Richtig ist, dass wir von offizieller Seite sehr unterstützt wurden und werden. Die Zusammenarbeit mit Markus Kampmann vom Sportamt Unna und mit Holger Gutzeit vom Kreis Unna ist sehr gut“, sagt Kuropka. „Wir können uns wirklich nicht beschweren.“

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Auch Markus Kampmann weist die Kritik an der Stadt Unna zurück: „Zunächst sind wir als Stadt für die Kreissporthalle gar nicht zuständig, sondern wie der Name es schon sagt, der Kreis. Wir sind aber bei der Suche nach einer Lösung gern behilflich“.

Und die ist auch schon größtenteils gefunden worden. Die erste Frauenmannschaft und die Zweite, die gerade in die Frauen-Verbandsliga aufgestiegen ist, wird montags und mittwochs ab 18 Uhr in der Hellweghalle trainieren und dort auch am Wochenende ihre Punktspiele austragen. Da in der vom DHB geführten 3. Liga das „Harzen“ vorgegeben ist, gibt es dafür die Genehmigung.

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Die dritte und vierte Damen sowie die ersten und zweiten Herren weichen dagegen in die neue Kreissporthalle aus. Dort steht zwar keine Tribüne zur Verfügung, doch die wird in den Klassen, in denen die vier Teams antreten, auch nicht benötigt. Harzen ist dort indes verboten.

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