Der SC Aplerbeck kann sich freuen: Ausgerechnet KSV-Fußball-Chef Daniel Krahn tütet mit dem Dortmunder Oberligisten den Urlaubsguru-Deal ein und reist zu den Bocca Juniors.

Kreis Unna

, 03.12.2019, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wollte der SC Aplerbeck in dieser Saison in der Oberliga Westfalen ganz oben angreifen. Mit aktuell 20 Punkten aber rangiert der Dortmunder Vorort-Klub auf Platz 13. Dafür hat Vorsitzender Michael Linke einen anderen dicken Fisch an Land gezogen. Das Waldstadion des Fußball-Oberligisten SC Aplerbeck trägt ab Januar ein Jahr lang den Namen „Urlaubsguru“-Stadion. Darauf einigte er sich jetzt mit Urlaubsguru-Gründer Daniel Krahn aus Unna. Der ist den meisten aber auch als Vorsitzender des neuen Kreisliga-Spitzenreiters Königsborner SV bekannt. Und schon ergeben sich die ersten Fragen?

KSV-Chef Daniel Krahn tütet mit dem SC Aplerbeck den Urlaubsguru-Deal ein

Das Aplerbecker Waldstadtion bekommt im neuen Jahr den Namen des Sponsors Urlaubsguru. Unser Bild zeigt (v.l.) Samir Habibovic (Sportlicher Leiter ASC), Hanno Wigger (Urlaubsguru, Marketing), Michael Linke (Vorsitzender ASC) und Urlaubsguru-Gründer Daniel Krahn.

Firmen-Inhaber Daniel Krahn erklärte gestern auf Anfrage unserer Sportredaktion, warum er nicht das Sponsoring für das KSV-Stadion an der Kamener Straße übernommen hat, sondern sich beim SC Aplerbeck einbringt: „Der Einsatz beim SC Aplerbeck ist geschäftlich, während ich mich beim Königsborner SV rein privat engagiere. Das trenne ich auch genau. Unser Stadionname ist an die Firma Schumann vergeben. Wir vom Urlaubsguru stehen beim KSV auch auf keinem Trikot, sind aber wie auch beim Holzwickeder SC mit Werbung vertreten.“

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Aplerbecks Vorsitzender Michael Linke und Daniel Krahn haben aber auch noch etwas anderes gemeinsam: Beide teilen die Leidenschaft für den südamerikanischen Fußball. Im Frühjahr 2020 wollen die beiden zusammen mit Sven Runge vom Königsborner SV das bekannte Stadion La Bombonera im argentinischen Buenos Aires besuchen, wenn sich im Klassiker die Bocca Juniors und River Plate gegenüberstehen. „Das wollten wir immer schon einmal live erleben“, so Krahn.

Südamerika ist für den Weltreisenden nichts Neues. Mit Sven Runge war Daniel Krahn erst bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 dabei. „Hier haben wir ab Viertelfinale die deutsche Mannschaft begleitet und das sagenhafte 7:1 im Halbfinale gegen Brasilien verfolgt. Das war fast emotionaler als der Finalsieg“, erinnert er sich. In La Bombonera wird es im nächsten Jahr ebenfalls emotional zugehen - definitiv mit einem südamerikanischen Sieger halt.

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