Kreisligist SuS Oberaden III raubt Spitzenreiter SCE Heessen den Nerv

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In der Kreisliga Hellweg raubt der SuS Oberaden III Aufsteiger SCE Heeessen durch den deutlichen 38:27-Sieg die alleinige Herbstmeisterschaft und hält sich weiter in den Spitzengruppe auf.

Kreis Unna

, 22.01.2020, 10:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Diese ist zum Ende der ersten Serie breit gefächert, denn vom ersten Tabellenplatz bis zum Platz sieben, wohin sich der Hammer SC II geschoben hat, besteht mal gerade ein Punktunterschied von vier Punkten, was auf eine spannende Rückrunde schließen lässt. Die zum Verfolgerfeld zählenden Dolberger kamen kampflos zu zwei Punkten, da der TuS Anröchte nicht antrat.

SuS Oberaden III - SCE Heessen 38:27

Zum Ende der Hinrunde erwies sich der SuS Oberaden als Stolperstein für die Heessener. Die schlugen alle Warnungen in den Wind und präsentierten sich zu pomadig und behäbig, um den unberechenbaren Oberadener Paroli zu bieten. Verliefen die ersten zehn Minuten mit 5:5 noch ausgeglichen, trat der Tabellenfünfte in den verbleibenden zwanzig Minuten vor dem Pausenpfiff immer selbstbewusster auf und starteten mit einem deutlichen 20:12-Vorsprung in den zweiten Spielabschnitt. Wer ein Aufbäumen des Tabellenersten in der zweiten Halbzeit erwartete, sah sich getäuscht. Die Oberadener beherrschten weiter das Spielgeschehen und ließen den Hammer Vorstädtern keine Entfaltungsmöglichkeit. Mit zehn Treffern wurde Nico Schäfer zum erfolgreichsten Torschützen beim Sieger.

SuS Oberaden: Caspari, Linpinski - Heinz (4), Meier (2/2), Matthies (2), Gonschewski (1), Lohmeier, Schäfer (10), Jaszmann (3), Junge (2), Ratzke (2), Neureiter (5), Rau (1), Bober (4)

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VfL Kamen II - TuS Westf. Kamen 29:26

Auch wenn der TuS Kamen als Tabellensiebter als Unterdog in das Stadtduell ging, brachte er eine große Moitivation in die Halle am Koppelteich mit. Mit einer sattelfesten Abwehr ließ das Team von Tobias Liedschulte dem Nachbarn wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Dieser geriet nach einem 7:7-Zwischenstand nach sechzehn Minuten 7:9, 8:10 und 9:12 in Rückstand und lag beim 11:14-Pausenstand noch mit drei Toren hinten. Doch die Westfalia machte beim Wiederanpfiff nicht da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Mit umgestellter Deckung bekam der VfL den Stadtrivalen immer besser in den Griff und drehte das Spiel in eine 17:15-Führung. Beim 20:20 nach fünfundvierzig Minuten versprach das Spiel weiter Spannung. Da die Abwehr der Westfalia nicht mehr so sicher stand wie im ersten Durchgang verschaffte sich der VfL Kamen wieder eine Dreitore-Führung, an der die Liedschulte-Schützlinge nicht mehr rütteln konnten. Da nützte auch die doppelte Manndeckung nichts. Mit drei Toren Führung ging der Derbysieg an den Tabellenzweiten VfL Kamen.

VfL Kamen: T. Kissing, Armonat - Justus Keck (7/6), Nürnberg (1), Hohl (1), Eilert, Julian Brand (4), Blickling, Ligges (10), Nie (1), Drees, Tim Brand (4), Filbrandt (1)

TuS Westf. Kamen: Korte, Müller - Wunder, Lehnen (1), Henne, Eckmann, Thom (8), Koller, Bülte, Friese (1), Papenberg, Kowalski (5), Witt (3), Lunke (7/1) Penning

SGH Unna Massen II - Lüner SV 30:27

In der Massener Halle an der Mittelstraße zog die Spielgemeinschaft schließlich noch den Kopf aus der Schlinge. Aber geschenkt bekamen die Mannen um Benjamin Lieciejewska und Tim Severin vom Bezirksliga-Absteiger aus Lünen nichts. Bevor die Seiten mit 14:14 gewechselt wurden, mussten sich die Kreisstädter lange Zeit mit einem Rückstand, der teilweise drei Tore betrug, abfinden. Daran sollte sich auch in den ersten zwanzig nach dem Wechsel nichts ändern, denn der Gast aus Lünen ließ nicht locker. Erst in den letzten zehn Minuten bekam Unna Massen das Spiel besser in den Griff, erspielte sich zunächst einen 26:23-Vorsprung und ließ sich das Heft bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand nehmen. Damit gehört die gastgebende Mannschaft zum Dreigestirn,das mit 18:8 Punkten an der Spitze steht.

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