Kreisliga B: Spitzenspiel ohne Sieger sorgt für neue Spannung

dzFußball

Ein 1:1 im Topspiel zwischen dem TSC Kamen II und BR Billmerich sorgt dafür, dass die Tabellenspitze der Kreisliga B(2) enger zusammenrückt.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 09.03.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 3 min

Kreisliga B: TSC Kamen II - BR Billmerich 1:1 (0:1).

BRB-Coach Flurim Ramaj sprach nach Spielschluss von einer gerechten Punkteteilung. Billmerich ging durch Eckhoff in Führung und hätte in der Folgezeit diese Führung ausbauen müssen. Hessenkamp und Eckhoff ließen jedoch gute Möglichkeiten liegen. Nach der Pause dann ein gänzlich anderes Bild. Der TSC war nun tonangebend, ohne jedoch große Tormöglichkeiten herauszuspielen. Es brauchte einen Foulelfmeter, den Zuter sicher verwandelte, um das Ergebnis auf 1:1 zu stellen.

BR Billmerich: Busch, Potthoff, Niehage, T. Schmidt, Eckhoff, S. Schmidt, Knabe, Krysteck, Lange, Hessenkamp, Herrmann – Kallweit, Böcker, Knicker, Roth

Tore: 0:1 (23.) Eckhoff, 1:1 (73.) Zuter per Foulelfmeter

BRB-Coach Flurim Ramaj durfte mit dem Remis zufrieden sein.

BRB-Coach Flurim Ramaj durfte mit dem Remis zufrieden sein. © Neumann

TuS Niederaden - SuS Lünern 4:2 (2:0).

Niederaden meldet sich im Kampf um die oberen Plätze zurück und siegt verdient auf heimischer Asche. Beide Teams versuchten ihr Glück mit langen Bällen. „Man merkte, dass Niederaden mit den Platzverhältnissen besser klar kommt. Wir steckten leider immer wieder zurück und machten auch zu viele unnötige Fehler“, beschrieb Lünerns Trainer Uwe Hawes den Auftritt seiner Elf. Niederadens Althoff brachte seine Farben per Doppelschlag in Führung. Kurz nach der Pause legte Williamson den dritten Treffer nach. Glück für Lünerns Florian Bräckelmann, der den Ball beim Tor nach Meinung von Schiedsrichter Cevdet Yildirim kurz hinter der Torlinie mit der Hand klärte und so um eine Rote Karte kam. Lünern kam in der Schlussphase durch Kalkowski zwar noch einmal heran, doch Jeyaratnam ließ direkt im Gegenzug das 4:1 folgen. Der 4:2-Treffer von Cosovic war nur noch Ergebniskosmetik. „Das war endlich mal ein gutes Spiel von meiner Mannschaft. Wir schauen nun weiter von Spiel zu Spiel und werden jetzt sicher nicht anfangen, zu rechnen“, erklärt TuS-Coach Amel Mesic mit Blick auf die Tabelle.

TuS Niederaden: Goldhahn, Williamson, Hilgert, Gastmeister, Diesner, Silva Campos, Marona, Wiggers, Jeyaratnam, Althoff, Schulze Beckinghausen – Müller, Kese, Nunes Ventura, Dobler

SuS Lünern: Gökce, Teske, N. Bräckelmann, Wünsch, Kalkowski, Cosovic, Kitschke, Schröer, Hollmann, F. Bräckelmann, D. Hawes – E. Beck

Tore: 1:0 (37.) Althoff, 2:0 (44.) Althoff, 3:0 (46.) Williamson, 3:1 (81.) Kalkowski, 4:1 (83.) Jeyaratnam, 4:2 (88.) Cosovic

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SuS Rünthe - PSV Bork 4:2 (1:1).

Trotz der 1:0-Führung von Rupp kam der SuS nur holprig ins Spiel. „Wir lassen Bork nach dem 1:0 durch Nachlässigkeiten ins Spiel kommen, vor allem unser Passspiel in der Umschaltbewegung ließ sehr zu wünschen übrig“, weiß SuS-Coach Engin Abali, wo der Hebel anzusetzen ist. Bork nutzte diese Nachlässigkeiten und traf kurz vor der Pause zum 1:1. Zu Beginn des zweiten Durchgangs erwischten die Hausherren wieder den besseren Start, Lühr traf zum 2:1. Nach einer Ampelkarte gegen Bork stellte Rünthe das Fußballspielen plötzlich ein und Bork kam wieder zum Ausgleich. Ein Doppelschlag von Koch sorgte dann binnen einer Minute dafür, dass Rünthe doch noch als Sieger vom Platz ging.

SuS Rünthe: Noetzel, Reichelt, Franke, Schott, Großpietsch, Rupp, Heidicker, Ensekat, Lühr, Koch, Mende – Matheußek, Nagel, Wagenknecht, Hoffmann

Tore: 1:0 (6.) Rupp, 1:1 (44.) Scherner, 2:1 (53.) Lühr, 2:2 (70.) Voßschmidt, 3:2 (80.) Koch, 4:2 (81.) Koch

Bes. Vorkomnisse: Ampelkarte gegen Bork (63.)

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TuS Hemmerde - SuS Kaiserau II 3:2 (3:1).

Der TuS Hemmerde revanchierte sich für den Punktverlust im Hinspiel und springt endgültig in die obere Tabellenhälfte. Spielertrainer Damian Glombik eröffnete den Torreigen und freute sich vor allem über den Treffer gegen seinen Ex-Verein. Neuzugang Rihtar und Kuhlmann legten zwei weitere Treffer nach und doch musste der TuS wieder einmal bis zum Ende zittern. „Wir ließen erneut beste Tormöglichkeiten liegen und hätten den Sack viel eher zu machen müssen“, klagt Glombik über das altbekannte Leid der Chancenverwertung. So schluckten die Hemmerder zwei Gegentreffer zum 3:2 und musten zudem die Schlussminuten zu zehnt bestreiten, da der eingewechselte Fischer nach grobem Foulspiel die Rote Karte sah.

TuS Hemmerde: Berz, Goecke, Schole, Brunsmann, Kimpel, Glombik, Zarych, Beyer, Kuhlmann, von Rekowski, Rihtar – Pielken, Fischer

Tore: 1:0 (12.) Glombik, 2:0 (23.) Rihtar, 3:0 (34.) Kuhlmann, 3:1 (44.) Schulze Frieling, 3:2 (70.) Krampe

Bes. Vorkomnisse: Rote Karte gegen Fischer (88.) wegen groben Foulspiels

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