Konkurrenz läuft dem SSV Mühlhausen aus den Augen

dzFußball-Landesliga:

Die Konkurrenz macht ordentlich Dampf. Nach der jüngsten Niederlage liegt der SSV Mühlhausen-Uelzen nun schon acht Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.

von Werner Hahn

Mühlhausen

, 11.12.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mühlhausen. Noch nichts bewirkt hat die Entlassung von Dirk Eitzert als Trainer beim SSV Mühlhausen-Uelzen. Trotz des guten Beginns mit der 1:0-Führung setzte es am Freitagabend am Ende eine glatte 1:4-Schlappe gegen den SV Sodingen. Und der Abstand zum rettenden Ufer ist auf mittlerweile acht Zähler angewachsen.

Dem SSV fehlt ganz einfach ein Knipser, der die sich bietenden Chancen zu nutzen weiß. Und die gab es im Match gegen den SV Sodingen vor allem im ersten Durchgang. Bislang 14 Treffer in 16 Spielen, das ist im Überlebenskampf in der Landesliga (3) einfach zu wenig. Wenn dann der Gegner wie der SV Sodingen mit der ersten halben Chance zum zwischenzeitlichen 1:1 trifft, darf sich niemand am Mühlbach über das Endergebnis von 1:4 wundern.

Bestärkt wird das durch die unnötige Ampelkarte, die sich Ali-Sammy Moussa kurz vor dem Seitenwechsel völlig überflüssig wegen Meckerns einhandelte - sein Team damit wohl entscheidend schwächte. Zu allem Überfluss fehlten am Freitag mit Manuel Stiepermann, Philipp Hoffmann und Mustafa Akdeniz drei wichtige Akteure. Stiepermann traf am Sonntag indes in der Reserve.

Neutrainer Marco Slupek sah dann in seinem ersten Spiel als Alleinverantwortlicher an der Linie einige gute Dinge in seiner Mannschaft: „Wir haben in den ersten 30 Minuten gut gespielt. Zwei Standards führten dann zu den Gegentoren. Der Platzverweis von Ali Sammy Moussa hat uns dann das Genick gebrochen.

Zum Jahresabschluss geht es für die SSV-Kicker amSonntag im ersten Rückrundenspiel zu Firtinaspor Herne, ehe der Meisterschaftsbetrieb bis 10. Februar ruht.

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