Die 23:33-Abfuhr beim BVB sitzt. Die Leistung des Drittligisten Königsborner SV in Dortmund war nicht gut, aber dafür kann der Verein auf etwas anderes stolz sein.

von Harald Jansen

Königsborn

, 21.10.2019, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Da müssen wir Samstag gegen Mainz Reaktion zeigen. So bin ich damit nicht einverstanden“, bemerkte ein enttäuschter KSV-Trainer Kai Harbach nach Abpfiff am Samstagnachmittag in der Sporthalle Wellinghofen. Sein Team hatte gerade eine deutliche 23:33-Niederlage gegen die Zweite des BVB einstecken müssen.

„Die Halle war wieder für uns da“, freute sich Harbach darüber, dass viele Königsborner den Weg nach Dortmund gefunden hatten und sich auch lautstark in der mit 300 Zuschauern gut gefüllten Halle bemerkbar machten. Nach schnellem 0:4-Rückstand lief der KSV gegen den BVB lange diesem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Nach 17:12 zur Pause startete in der zweiten Halbzeit Melanie Webers, die durch ihre Schulterverletzung noch gehandicapt war, auf der Mitteposition und netzte gleich zweimal ein. Doch wenn sich der KSV wieder auf vier Tore herangearbeitet hatte, war Schluss. Näher kam man nicht mehr heran. Das ging so bis zum 21:17, dann zog der BVB endgültig davon.

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In der Schlussphase wechselte BVB-Coach Tobias Fenske Harbachs 17-jährige Tochter Jona ein, die sich zweimal in die Torschützenliste eintrug. „Das hat sie gut gemacht. Dass sie in so einem Team mit den vielen Hochkarätern spielen kann, ist ein Riesenerfolg. Dann haut sie uns noch zwei Dinger rein. Ein schöner Tag für sie“, freute sich Harbach als Papa für seine Tochter.

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