Weiter geht´s in Sachen Klassenerhalt. Der Handball-Drittligist Königsborner SV läuft am Samstagabend beim 1. FC Köln auf - und das nicht chancenlos.

von Harald Jansen

Königsborner SV

, 25.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jetzt kommen drei ganz wichtige Spiele, bei denen wir in der Hinrunde 5:1 Punkte geholt haben. In der Rückrunde müssen wir auf jeden Fall vier Punkte einfahren“, gibt KSV-Trainer Kai Harbach die Marschroute für die nächsten drei Partien gegen den 1.FC Köln, die HSG Marpingen/Alsweiler und gegen Fortuna Düsseldorf vor.

Der am Samstag (19.30 Uhr) gastgebende „Effzeh“ hat genau wie Königsborn seine letzten drei Spiele verloren und belegt aktuell mit 9:15 Zählern den zehnten und damit ersten Abstiegsplatz. Doch es geht eng zu in der 3. Liga. Mit 11:13 Zählern liegt der KSV auf Rang acht nur knapp davor, was schon aufgrund der Tabellenkonstellation die Wichtigkeit der Partie unterstreicht.

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„Wir haben uns ganz speziell auf den Gegner vorbereitet“, bemerkt Harbach. Jede Spielerin hat sich per Videoanalyse individuell auf dieses „Vier-Punkte-Spiel“ eingestellt. Ein Schwerpunkt der letzten Trainingseinheiten lag auch in der Deckungsarbeit. Zuletzt präsentierte sich die KSV-Defense als ziemlich löcherig und kassierte bei den drei letzten Niederlagen satte 92 Gegentreffer. „In Köln brauchen wir auch eine top Torwartleistung, um wieder in unser Tempospiel zu kommen“, ergänzt Harbach, der diese KSV-Stärke zuletzt ziemlich vermisste. Natürlich hatte man auf KSV-Seite in den Spielen gegen die Erstligareserven von Leverkusen (20:28) und Blomberg (28:34) sowie gegen Tabellenführer TV Aldekerk (21:30) nicht unbedingt Punkte eingeplant, doch mit der Art und Weise der Niederlagen kann man nicht einverstanden sein.

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Und da war ja auch noch das Hinspiel gegen die Rheinländerinnen. Vor prächtiger Kulisse von gut 350 Zuschauern in der heimischen Kreissporthalle spielte der KSV den FC lange Zeit an die Wand und führte souverän mit 18:11, gab das Spiel aus der Hand und hatte am Ende mit einem 22:22-Remis einen wichtigen Zähler in eigener Halle verschenkt. In personeller Hinsicht ist alles an Bord.

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