Königsborner SV muss auf ein Geschwister-Paar künftig verzichten

dzHandball

Nach dem Aufstieg hat das Verbandsligateam des Königsborner SV die Vorbereitung aufgenommen. Auf zwei torgefährliche Schwestern muss Trainer Fabian Kuropka dabei verzichten.

von Harald Jansen

Königsborn

, 25.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

.Die Handballer des Königsborner SV müssen wie berichtet ab September die Kreissporthalle Unna räumen, da dort der Kreis eine Corona-Teststelle einrichten wird. Das trifft besonders die erste Damenmannschaft der Königsborner, die in der 3. Liga spielt. Aber auch die zuletzt in die Verbandsliga aufgestiegene KSV-Reserve ist von dieser Entwicklung betroffen.

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So wird die Truppe um Neu-Trainer Fabian Kuropka ihre Trainingszeit am Montagabend in der Hellwegsporthalle der Ersten überlassen. Beide KSV-Teams werden in der neuen Spielzeit ihre Meisterschaftsspiele dann in der Hellwegsporthalle austragen. Während die Erste dort nun auch trainieren kann, zieht die Zweite zum Training in die „neue“ Kreissporthalle 2 um. „Da müssen wir nun einfach als Verein zusammenhalten und das Beste daraus machen“, sagt Kuropka und ergänzt „wir haben im spielerischen Bereich neue Konzepte einstudiert. Es wird bisher gut umgesetzt, was trainiert wird“. Die Zweite kann zukünftig in der „neuen“ Kreissporthalle problemlos trainieren, da in der Verbandsliga Westfalen im Unterschied zur 3. Liga kein „Harzzwang“ besteht. In der neuen Halle ist die Verwendung von Fingerharz strikt untersagt.

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Verzichten muss Kuropka in der neuen Serie auf beide Jacobi-Schwestern. Sowohl Laura als auch Frederike Jacobi plagen sich mit Knieproblemen herum und legen eine Handballpause ein. Zudem legt Torhüterin Marie Remmert, die parallel noch ein Jahr in der A-Jugend der SG Menden Sauerland spielen wird, ihren Schwerpunkt auf die Mendener A-Jugend. „Wir haben aber einen großen Kader“, bemerkt Kuropka zu diesem Thema.

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Ein erstes Testspiel endete mit einem klaren 44:19 bei der weiblichen A-Jugend der Ahlener SG. Weitere Tests sind bei Sparta Münster (29. August) und bei Westfalia Halingen (2. September) vorgesehen.

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