Königsborner SV setzt ganz auf ein bewährtes Mittel

dzFußball

Der sportliche Erfolg macht sich beim Königsborner SV auch an den Zuschauerzahlen bemerkbar. Der Besuch auf dem Sportplatz an der Kamener Straße lohnt aber auch noch aus einem anderen Grund.

Königsborn

, 29.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit mehr als 20 Jahren sind Elke und Günther Brock für das leibliche Wohl bei Fußballspielen des Königsborner SV verantwortlich. Jeden zweiten Sonntag in der Saison sorgt das Ehepaar dafür, dass die Zuschauer bei Heimspielen frische Pommes und ihre obligatorische Bratwurst bekommen - und das ehrenamtlich. Die Liebe zum Verein geht sogar so weit, dass Elke Brock in der vorletzten Saison einen OP-Termin extra auf den Tag nach dem letzten Heimspiel gelegt hat, damit die Pommesbude nach der Sommerpause zum ersten Spieltag wieder für Zuschauer der Schumann Arena öffnen konnte.

Jetzt lesen

Für ihren Jahrzehnte langen Einsatz wurden beide gemeinsam zum Anfang der Saison mit einer kleinen Aufmerksamkeit vom Abteilungsvorsitzenden Daniel Krahn geehrt. „Ich finde es sehr bemerkenswert, dass Elke und Günther dem KSV bereits über so viele Jahre die Treue gehalten und sich dem Verein ehrenamtlich in den Dienst gestellt haben. Das ist schon etwas sehr Besonderes und die beiden haben es nun einfach mal verdient, für ihren Einsatz geehrt zu werden“, so Krahn. Außerdem hoffe man in Königsborn „auf viele weitere Jahre und Jahrzehnte mit bestens zubereiteten Pommes und Bratwürsten von unserem dienstältesten Ehepaar“.

Jetzt lesen

Auch die Currywurst, wie auch die hausgemachten Frikadellen sind über die Stadtgrenzen hinaus bei den Zuschauern bekannt und werden immer wieder gelobt. Das Rezept neben der extra Portion Liebe zum KSV wird jedoch wohl Elkes ganz persönliches Geheimnis bleiben.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger 50 Jahre Frauenfußball
„Kerle rollen nach dem Foul vier Mal hin und her – Frauen stehen auf“
Hellweger Anzeiger Fußball
Urteil gefallen: Landesligist hat Klarheit nach umstrittener Spielwertung wegen Corona