Königsborner SV geht in das Drittliga-Duell gegen den BVB

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15:15-Punkte hat Drittligaaufsteiger Königsbornerv SV auf dem Konto. Damit ist der Klassenerhalt noch lange nicht gesichert. Daher muss auch gegen den BVB gepunktet werden.

von Harald Jansen

Königsborn

, 21.02.2020, 09:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier Punkte wollte Trainer Kai Harbach mit seinen Damen des Königsborner SV aus den drei Partien beim 1.FC Köln, gegen HSG Marpingen und bei Fortuna Düsseldorf holen. Und nach dem knappen 25:24-Sieg am letzten Sonntag in Düsseldorf sind es genau diese vier Punkte auch geworden. Mit 15:15 Punkten konnte sich der Drittliga-Aufsteiger aus der Kreisstadt damit aktuell auf Rang sieben der Tabelle platzieren.

Trainer Kai Harbach fordert weitere Punkte.

Trainer Kai Harbach fordert weitere Punkte. © pal

Nun kommt die Reserve von Borussia Dortmund, dessen erste Mannschaft momentan die erste Liga verlustpunktfrei anführt. „Unser Selbstvertrauen ist da. Wir stehen ganz gut da, auch wenn es nur ein Scheinvorsprung ist“, bemerkt Harbach und deutet an, dass in dieser Saison in der dritten Liga offenbar alles möglich ist. Der KSV hat den Klassenerhalt noch lange nicht geschafft. Aktuell trennen Königsborn zwar vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz, doch das schlechte Torverhältnis von -31 kommt dabei bereits einem ersten Punktverlust gleich.

Mit dem BVB kommt der Tabellendritte in die Unnaer Kreissporthalle. „Im Hinspiel haben die uns klar die Grenzen aufgezeigt“, erinnert sich Harbach nur ungern an die 23:33-Schlappe in der Sporthalle Wellinghofen zurück. Am letzten Samstag spielte der BVB 22:22-Remis gegen HSG Blomberg-Lippe II. Während gegen Blomberg mit Mariel Wulf (98 Tore) und Malina-Marie Michalzcyk (77 Tore) die beiden besten Torwerferinnen fehlten, bekamen die Dortmunderinnen aber die Unterstützung durch Leonie Kockel aus dem Bundesligakader. Die verletzte Mariel Wulf (Kreuzbandriß) wird auch heute nicht dabei sein. Da die Erstligatruppe des BVB heute in Wellinghofen den Thüringer HC empfängt, könnte dort auch Michalzcyk wieder zum Kader gehören und ebenfalls heute fehlen. Dabei sein wird wohl Leonie Kockel. Die 20-jährige Linkshänderin wird den BVB zum Saisonende in Richtung des Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach verlassen.

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„Wir müssen aus einer stabilen Deckung heraus agieren und Tempo nach vorne machen“, so Harbach, der dieses Spiel heute als „Bonusspiel“ sieht. Sein aktueller Kader steht ihm dabei zur Verfügung. Mit der verletzten KSV-Kreisläuferin Lisa Gerbe rechnet Harbach wieder im April. Heute muss diese Position wieder anderweitig besetzt werden. Zuletzt übernahmen Ricarda Köppel und Melanie Webers diese Aufgabe.

Und dann ist da noch Harbachs Tochter Jona, die für die BVB-Reserve aufläuft. „Das hat natürlich für mich schon einen besonderen Reiz“, sagt Harbach, der sich für heute wieder eine gute Kulisse wünscht. Schließlich haben alle anderen Teams aufgrund des Karnevalswochenendes spielfrei.

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