Königsborner SV: Erfolgreich auch mit kleinem Etat

dzHandball

In der 3. Liga bekommt es der KSV stets mit Hochkarätern der Handballszene zu tun. Bisher schlägt sich das Team aber dennoch sehr achtbar.

von Harald Jansen

Königsborn

, 17.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das war sie also, die Hinrunde in der 3. Liga. Und die erste Frage, ob die Damen des Oberligameisters Königsborner SV in dieser dritthöchsten Spielklasse mithalten können, ist nun mit einem klaren JA zu beantworten. Die Liga ist allerdings total ausgeglichen und mit aktuell 11:11 Punkten hat der KSV lediglich einen Teilschritt zum Ziel Klassenerhalt absolviert. Zuletzt gab es zwei Niederlagen jeweils gegen den Erstligaunterbau von Bayer Leverkusen und HSG Blomberg-Lippe. Vereine, die neben einem Bundesligateam auch noch U19-Teams in der Jugend-Bundesliga haben, sind eigentlich nicht die Kragenweite des Königsborner SV.

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Aber auch im KSV-Team stehen junge Spielerinnen, die von Trainer Kai Harbach behutsam an die 3. Liga herangeführt werden. So kommt die 19-jährige Hanna Wrede, die vor Saisonbeginn von Oberligaabsteiger SG Menden Sauerland kam, immer mal wieder zu Kurzeinsätzen und hat damit bereits 11 Feld- und 5 Siebenmetertreffer auf dem Konto. Und auch Celina Prasch (20) gehörte schon zum Aufstiegsteam und ist in der Zwischenzeit fester Bestandteil des Teams. Dennoch sind in Königsborn die Möglichkeiten in sportlicher und auch finanzieller Sicht mit denen der westfälischen Top-Teams aus Dortmund und Blomberg nicht annähernd vergleichbar. Es ist fast so wie mit dem berühmten gallischen Dorf, das allen Widerständen trotzt.

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