Ein knappes Drittel der Saison ist in der Damen-Bezirksliga Hellweg gespielt und die Reserve des KSV sonnt sich an der Spitze.

von Harald Jansen

Kreis Unna

, 27.11.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Nach dem Rückzug von Ex-Oberligist TV Ennigerloh vor Saisonbeginn ging die Liga mit zwölf Teams an den Start. Aufgrund einiger noch ausstehender Nachholspiele ist die momentane Tabelle noch etwas schief.

Königsborner SV II:

Favorit auf den Titel ist die KSV-Reserve, die ihre sechs Spiele bisher klar gewinnen konnte und so 12:0 Punkte aufweist. Durch einige Verstärkungen aus dem letztjährigen Oberliga-Kader hat sich die Qualität des Teams von Trainer Kai Harbach, der auch die Erste des KSV trainiert, deutlich erhöht. Bereits am zweiten Spieltag fegte man den letztjährigen Vizemeister Jahn Dellwig mit 32:8 aus der heimischen Kreissporthalle. „Wir sind gut drauf und haben bisher alle Spiele gewonnen. Demnächst kommt noch ein entscheidendes Spiel gegen Kamen. Gegen Unna waren wir nicht top, haben aber gewonnen“, ist Harbach mit dem aktuellen Abschneiden seines Teams zufrieden, sieht aber auch noch viel Arbeit bis zum erhofften Titelgewinn.

SGH Unna Massen

Aktuell auf dem zweiten Rang befindet sich mit 12:2 Punkten die SGH Unna Massen. Damit war vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen. Gegen den Landesliga-Absteiger Eintracht Dolberg setzte sich die SG glatt mit 21:14 durch. Die einzige Niederlage kassierte das Team von SGH-Coach Tim Severin beim 14:21 im Spitzenspiel vor über 200 Zuschauern in eigener Halle gegen die Oberliga-Reserve des Königsborner SV. „Diese Saison läuft besser als erwartet. So ein Lauf war nicht abzusehen. Wir haben dieses Jahr noch drei schwere Spiele und wollen uns oben halten“, ist Severin mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden.

TuS Westfalia Kamen

Ebenfalls im Rennen um den Titel in der Bezirksliga ist auch Landesliga-Absteiger TuS Westfalia Kamen. Aufgrund noch eines ausstehenden Nachholspiels hat die Westfalia aktuell 10:2 Zähler auf dem Konto, was Platz vier bedeutet. Besonders in der noch ausstehenden Partie in eigener Halle gegen die KSV-Reserve am 29. November werden zwei wichtige Punkte vergeben. „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt und sind in den Testspielen gegen Landesligisten ungeschlagen geblieben. Doch dann hatten wir zu Saisonstart viele Verletzte“, bemerkte TuS-Coach Thorsten Fringes auf Rückfrage. Das erste Spiel gegen Dolberg ging auch prompt verloren. Doch danach gab es nur Siege. Nun fiebert man dem Topspiel gegen Königsborn entgegen. „Zur Zeit sind wir semizufrieden. Spielerisch haben wir aufgrund der fehlenden Verletzten nicht unbedingt überzeugt“, so Fringes.

TV Germania Kaiserau

Der ehemalige Verbandsligist TV Germania Kaiserau steht mit 6:10 Punkten mit Rang acht im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt in den Duellen mit den Spitzenteams aus Dolberg, Unna und Kamen gab es für die Truppe von Trainer Simon Steeg glatte Niederlagen wie auch gegen die Reserve des VfL Brambauer.

TuS Jahn Dellwig:

Eher enttäuschend verlief bisher die Saison für den letztjährigen Vizemeister Jahn Dellwig. Mit 6:10 Punkten belegt Dellwig zur Zeit lediglich Platz neun in der Tabelle. In der Vorsaison wurde das Team von Trainer Kevin Wallkuschefski erst in der Schlussphase auf dem Weg zum Landesliga-Aufstieg noch vom TV Werne abgefangen.

KSV II kommt mit Tempo zum Erfolg

Königsborner SV II – SV Eintracht Dolberg 33:16 (20:7) Mit einem mehr als klaren Erfolg gegen die Eintracht aus Dolberg, die mit 12:2 Punkten angereist war, springen die Bezirksliga-Damen des Königsborner SV auf den ersten Tabellenplatz. Konzentriert gingen die Schützlinge von KSV-Trainer Kai Harbach die Spitzenpartie in eigener Halle vor guter Kulisse an. Der Deckungsverband um den Innenblock mit Köppel und Biermann stand sicher und vorne zog Königsborn sein Tempospiel über die erste und zweite Welle auf. Dolberg, das lediglich über ihre Kreisläuferin zu einigen Torerfolgen kam, war insgesamt dem Tempospiel des KSV zu keiner Zeit gewachsen. So zogen die Blau-Weißen über 7:2 und 12:6 bis zur Pause bereits auf 20:7 davon. Nach dem Wechsel ließ es der KSV gemächlicher angehen. „Das Team hat sich an die Vorgaben gehalten. Wir waren in der ersten Hälfte super, haben mit Tempo gespielt und in der Deckung gut gestanden“, so Harbach. jan

KSV II : Messner , Maidorn , Köppel (3) , Röske , Römer (4) , Kayser (5/1) , Benna (3) , Gutzeit (2) , Fisher (1) , Biermann (4) , F.Jacobi , Weinkopf (6/2) , L.Jacobi (3) , Golka (2).

Beste Spielerin: gute Teamleistung

Torfolge: 5:1, 7:2, 12:6, 20:7 – 25:12, 26:15, 33:16.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Volleyball

Oberadens Timo Brune ratlos: „Als ob auf einmal keiner mehr Volleyball spielen konnte!“

Hellweger Anzeiger Handball

Diesen namhaften Verein schickte der Königsborner SV mit einer Niederlage nach Hause

Hellweger Anzeiger Handball

So will Frauen-Oberligist HC TuRa Bergkamen die zweite Niederlage in Folge verhindern

Meistgelesen