Königsborner Reserve hat gute Aussichten auf die Punkte aus dem Spielabbruch

dzFußball:

Der KSV kann mit den Punkten aus dem Abbruchspiel rechnen. Das Sportgericht verhandelt jetzt die Partie gegen den HSC IV, in dem die Gäste nach 42 Minuten nicht mehr weiterspielen wollten.

Königsborn

, 25.11.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Sportgericht Unna/Hamm befasst sich - vermutlich im schriftlichen Verfahren - mit dem Spielabbruch in der Fußball-Kreisliga C (2) zwischen dem Königsborner SV II und dem Holzwickeder SC IV. „Ich habe alles an das Sportgericht weitergeleitet“, erklärte jetzt Staffelleiter Günther Wulf.

Der gab einen Einblick in den Spielbericht: „Im Bericht steht, dass Holzwickede IV kurz vor der Pause das Spielfeld verlassen hat und nicht weiterspielen wollte. Von eventuellen Beleidigungen steht nichts im Bericht.“

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Der Holzwickeder Spieler Sane hatte kurz vor dem Spielabbruch die Rote Karte wegen Schlagens gesehen. Daraufhin war es zur Rudelbildung auf dem Spielfeld gekommen. Die Gäste des HSC entschieden sich anschließend, beim Stande von 0:0 nicht mehr weiterspielen zu wollen. „Die Aggressivität war zu diesem Zeitpunkt so groß, dass wir nicht mehr weiterspielen wollten. Ich sah die Gesundheit meiner Spieler gefährdet“, erklärte HSC-Trainer Karl-Heinz Schuricht. „Wir haben jetzt unsere Stellungnahme abgegeben und warten auf das Urteil.“ Ein Foulspiel hatte den nur französisch sprechenden Holzwickeder Spieler Sane in Rage gebracht.

Staffelleiter Wulf: „Nach der Roten Karte hätte ich den Spieler für vier Wochen gesperrt. Da Holzwickede aber nicht mehr weitergespielt hat, ist nun das Sportgericht gefordert.“ Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Punkte dem Königsborner SV zusprechen, wie zuletzt ähnlich gelagerte Fälle zeigten.

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