Klaus Osterhaus fährt bei Rallye-WM aufs Treppchen

dzMotorsport

Klaus Osterhaus aus Unna-Stockum punktet für die Weltmeisterschaft. Beim deutschen WM-Lauf in St. Wendel prescht der Toyota-Rallyefahrer in seiner Klasse aufs Treppchen.

von Marcel Schürmann

Unna

, 21.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Klaus Osterhaus aus Unna-Stockum hatte sich hohe Ziele gesteckt für den deutschen Rallye-Lauf im saarländischen St. Wendel, wo die FIA Rallye-Weltmeisterschaft vergangenes Wochenende im zweiten Jahr in Folge haltgemacht hat. „Ich will mindestens einen Platz unter den ersten drei“, hatte der 59-jährige Hobby-Rennfahrer zuvor als Wunsch formuliert. Und diesen hat er sich mit Fulminanz erfüllt: In ihrer Rennklasse erreichten Osterhaus und sein Co-Pilot Dietmar Moch über die vier Renntage (Donnerstag bis Sonntag) den zweiten Platz unter den sechs teilnehmenden Teams. Ursprünglich waren sieben Teams gemeldet, eins sprang jedoch noch vor dem Start ab. Von den klassenübergreifend 87 Teams fuhren Osterhaus/Moch als 33. der Gesamtwertung in St. Wendel über die Ziellinie.

33. Platz in der der Gesamtwertung

Für diese Leistung erhielt das Duo sogar einen Pokal. „Der bekommt einen Ehrenplatz bei mir zuhause“, erzählt Osterhaus überglücklich nach seinem Erfolg in St. Wendel.
Begleitet wurde er dabei von seiner Tochter: „Die hat an den Streckenabschnitten mit ein paar Freunden mitgefiebert und sich das Spektakel aus nächster Distanz angeschaut.“

„Ein Super-Erlebnis“

Nach der Zieleinfahrt folgten sodann die Siegerehrung und Interviews mit den Platzierten. „Wenn man im Ziel ankommt, ist man ohnehin schon ein Gewinner. Aber Platz zwei ist phänomenal. Es war ein Super-Erlebnis von zig Tausenden von Zuschauern bejubelt zu werden“, sagt Osterhaus stolz.

Für die nächste Zeit steht erst einmal „Ausruhen“ auf dem Programm, haben die vier Renntage bei Osterhaus auch ihre Spuren hinterlassen: „Es war schon sehr anstrengend.“ Dieses Jahr stehen noch zwei kleinere Rallyes auf dem Programm, eine in Siegen, eine in Rheda-Wiedenbrück. Ob Osterhaus auch im nächsten Jahr beim FIA-Rallye-WM-Lauf in Deutschland am Start sein wird, ließ er noch offen. „Wir werden zwar von einem lokalen Sponsor unterstützt. Aber die Teilnahme ist ziemlich teuer. Mal sehen, ob ich 2019 wieder dabei bin“, so Osterhaus. msc

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball

Der Auftakt ging 1:3 verloren. So will der SuS Kaiserau sein Punktekonto nun ausgleichen.