Kein Corona-Abbruch: Organisatoren planen den Silvesterlauf von Werl nach Soest

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Auch in diesem Jahr soll der Silvesterlauf von Werl nach Soest das Sportjahr abschließen - trotz Corona. Die Organisatoren planen deshalb mit vier möglichen Varianten.

Kamen

, 11.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Silvesterlauf von Werl nach Soest soll auch im Coronajahr 2020 in der Soester Börde sportlich abschließen. Daher hat sich das Komitee der Förder- und Veranstaltergemeinschaft Silvesterlauf dazu entschlossen, den Lauf zu planen und verschiedene Varianten für die Durchführung vorzubehalten.

Ab Samstag wurde das Online-Anmeldeportal freigeschaltet. In der diesjährigen Anmeldemaske werden alle möglichen Szenarien angeboten. Veranstalter Ingo Schaffranka erklärt: „Die Läufer können die Optionen wählen, die für sie in Frage kommen. So haben wir einen Überblick und können je nach Genehmigungsstand reagieren und die Starter informieren.“ Insgesamt sehen Schaffranka und sein Team vier mögliche Optionen der Austragung vor.

Verschiedene Startblöcke mit bis zu 100 Läufern möglich

Die erste Option wäre ein Ablauf wie gehabt mit allem Drumherum wie der der Sportlife-Messe in Werl sowie der gewohnten Struktur. Die zweite Variante, die Schaffranka für wahrscheinlich hält, sieht Starts in verschiedenen Zeitblöcken à 100 Teilnehmern vor. Er sagt: „Wir werden bei dieser Alternative nur die traditionelle Strecke über 15 Kilometer anbieten und in verschiedenen Zeitblöcken immer 100 Personen (mit fast gleichschnellen Streckentempo) von Werl in Richtung Soest schicken. Wir verzichten auf eine Läufer-Messe und versenden die Startunterlagen.“ Es wird dabei unterwegs keine Verpflegungsstationen geben. In der Zielarena gibt es die traditionellen Medaillen und Getränke in geschlossenen Flaschen. Die Starterzahl ist in dieser Variante begrenzt. Bei Starts ab 11 Uhr rechnet Schaffranka mit 25 Blöcken und rund 2.500 Startern. Eine 5-Kilometer-Strecke von Ampen wird es in dieser Variante nicht geben.

„Als klassischer Spendenlauf werden wir den Silvesterlauf daher garantiert als virtuellen Lauf anbieten.“
Ingo Schaffranka

Auch die dritte Variante für den Silvesterlauf hat mit dem befreundeten Paderborner Osterlauf ein bekanntes Vorbild. Sie sieht einen virtuellen Lauf vor, bei der die Starter ihren Lauf per Tracker auf einer beliebigen 15-Kilometer-Strecke dokumentieren können. „Aus Erfahrung wissen wir, dass virtuelle Läufe nach wie vor beliebt sind und diese die einzige Möglichkeit bleiben, falls die Bundes- und Landesregierung die Durchführung von Großveranstaltungen untersagt. Als klassischer Spendenlauf werden wir den Silvesterlauf daher garantiert als virtuellen Lauf anbieten“, sagt Schaffranka über die dritte Option. In deren Fall wird zudem in der der Zeit von 26. Dezember bis zum 1. Januar 2021 an verschiedenen Orten in der Region täglich eine Zeitmessung geplant und dann über einen Zeitraum von rund sechs Stunden die Möglichkeit für Trainingsläufe mit einer Strecke von 15 Kilometer angeboten.

Eine Option ist die Verschiebung in den Sommer 2021

Option vier sieht eine einmalige Verschiebung in den Sommer 2021 vor, falls auch ein virtueller Lauf untersagt wird. „In der diesjährigen Anmeldemaske können alle Szenarien angeklickt werden, die für den jeweiligen Läufer Frage kommen. So haben wir einen Überblick und können je nach Genehmigungsstand reagieren und die Starter informieren“, betont Schaffranka. Er weist darauf hin, dass kein Startgeld abgebucht wird, bevor nicht alle Genehmigungen vorliegen. Der Link zum Anmeldeportal ist auf www.silvesterlauf.com freigeschaltet.

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