Kartfahrer Nico Noel Manka schaltet einen Gang höher - in eine neue Kart-Klasse. Dafür empfahl er sich unter anderem mit einem spektakulären Regen-Sieg auf dem Odenwaldring.

Unna

, 23.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nico Noel Manka, talentierter Kartrennsportler aus Unna-Kessebüren, schaltet einen Gang höher. Bei den X30-Senioren in der WAKC-Rennklasse hat er in dieser Saison mit etwas Pech „nur“ Rang fünf belegt. Jetzt geht es bei den Kart-Masters weiter.

„Nach zwei recht erfolgreichen Jahren im WAKC in der Kart-Klasse X30 Senioren haben wir uns entschieden den nächsten Schritt zu vollziehen. 2020 wird sich sehr viel verändern. Nächstes Jahr startet Nico Noel bei den Kart-Masters, der höchsten nationalen lizenzpflichtigen Kartserie, die der ADAC ausschreibt“, erklärte jetzt Vater Bernd Manka im Saisonfazit.

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Die Masters-Serie besteht aus fünf Kart-Renn-Veranstaltungen, die bundesweit ausgetragen werden. Es beginnt in Wackersdorf über Ampfing, Oschersleben, Kerpen zur neu erbauten Rennstrecke nach Mülsen. Was bleibt ist der Ortsclub MSC Bork, für den Manka startet, und die Klasse X30 Senior mit 30 PS. Bernd Manka: „Wir wechseln zudem den Kart-Hersteller von Sodi zu Kart Republic und wir starten fürt ein neues Team: Valier Motorsport.“

In der in diesem Jahr ausgelaufenen WAKC-Rennserie mit 14 Rennen an sieben Orten sprang für Nico Noel Manka ein fünfter Gesamtrang heraus. Ein Höhepunkt war dabei sicherlich der Regen-Rennsieg auf dem Odenwaldring in Schaafheim. Leider war das Team Manka beim zweiten Rennen nicht so gut aufgestellt, sodass es sich dabei mit Platz fünf begnügen musste. Zuvor hatte es auf der „Arena of Speed“ in Liedolsheim einen siebten und neunten Rang gegeben. Vor den letzten beiden Rennen in der Motorsport-Arena in Oppenrod stand Manka somit noch auf dem Gesamt-Podium und behauptete Platz drei.

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Leider lief es in Oppenrod dann aber alles anderen als rund. Nach Platz sieben im ersten Rennen, folgte im zweiten Rennen nur Platz zwölf - und das ohne eigenem Mitwirken. Leider kam es in der neunten Runde zu einem heftigen Rennunfall. In einer schnellen Kurve kam es zu einer Kollision, wobei sich der Mitstreiter mehrfach Überschlug und Nicos Kart auch beschädigt wurde. Mit einem nicht mehr einwandfreien Kart war so am End enur noch ein zwölfter Platz möglich. Der Platz auf dem WAKC-Podium war futsch, unterm Strich blieb Rang fünf.

Was folgte, war aber noch eine ganze Reihe von Ehrungen als Fünfter der WAKC-Serie im hessischen Grünberg, auf der Essener-Motorshow als NRW-Zweiter im Kartrennsport und als erfolgreichster Kart-Motorsportler des ADAC Westfalen im Goldsaal der Westfalenhalle. Zudem steht er zur Wahl zum Sportler des Jahres seiner Heimatstadt Unna.

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