Kanuklub Unna verpasst eine Medaille bei der DM nur denkbar knapp

Kanuslalom

In der Mannschaftswertung stand der KK Unna bei der Deutschen kurz vor einem Medaillengewinn. Ein Torrichter verhinderte dies.

Unna

von Michael Friehs

, 17.09.2019, 12:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kanuklub Unna verpasst eine Medaille bei der DM nur denkbar knapp

Magnus Wagner, Sebastian Polle und Robin Sprave traten für den Kanuklub Unna bei den Deutschen an. © pribat

Bei den zur Deutschen Meisterschaft im Kanuslalom gab es am vergangenen Wochenende in Hagen-Hohenlimburg spannende Wettkämpfe zu sehen. In der Leistungsklasse Herren Kajak Einer hatten sich 50 Teilnehmer qualifiziert. Für den Kanuklub Unna gingen Sebastian Polle, Robin Sprave, Felix Twardokius und Magnus Wagner an den Start.

Robin Sprave paddelte am Freitag im ersten Qualifikationslauf unter die besten 15 Fahrer und schaffte somit den direkten Einzug ins Halbfinale. Sebastian Polle, Felix Twardokus und Magnus Wagner mussten auf eine Platzierung unter den ersten fünf Fahrern im zweiten Lauf hoffen. Wagner wurde Zweiter und sicherte sich somit ebenfalls die Teilnahme am Halbfinale. Felix Twardokus belegte in 103.40 Sek. plus 8 Strafsekunden den 14. Platz. Sebastian Polle verpatzte eine Tordurchfahrt und bekam dafür 50 Strafsekunden und landete auf Platz 24.

Nur ein Wertungslauf

Am Samstag begann der Regattatag mit der Deutschen Meisterschaft der Mannschaften, die in nur einem Wertungslauf entschieden wurde. Für den KKU starteten Sprave, Polle und Wagner in der bewährten Reihenfolge und erreichten nach einer Fahrzeit von 110,98 Sek. und 21 Toren das Ziel. Das hätte den dritten Platz bedeutet, dann wurden durch eine knappe Torrichterentscheidung 2 Strafsekunden für eine Berührung von Tor 6 hinzugezählt – also Platz 4. Der Sieg in der Mannschaftswertung ging an eine Renngemeinschaft aus NRW mit Stefan Hengst vom Kanuring Hamm, Julian Bolte vom WSC Lippstadt und Tim Bremer von der KST Rhein-Ruhr.

Strecke mit 25 Toren

Um 13:45 wurde das Halbfinale der Einzelfahrer gestartet. Die Regattastrecke auf der Lenne war jetzt mit 25 Toren bestückt, unterteilt durch zwei Sprintstrecken, die Schlüsselstelle mit der Wasserwalze unter der Brücke und der kraftraubenden Abwärtskombination der Tore 21-24 kurz vorm Ziel. Magnus Wagner schaffte mit einem hochkonzentrierten Lauf in 97,89 Sek. plus 2 Strafsekunden als neunter Fahrer den Sprung ins Finale der besten zehn Fahrer am Sonntag. Robin Sprave war 3 Hundertstel schneller als sein Vereinskamerad, aber leider wurden noch 4 Strafsekunden addiert und das bedeutete Platz 11.

Alles auf eine Karte gesetzt

Am Sonntag um 9 Uhr wurde das Finale in der Leistungsklasse Herren Kajak Einer gestartet. Magnus Wagner ging als zweiter Fahrer auf die aus dem Halbfinale bekannte Strecke. Er setzte alles auf eine Karte und fuhr die Aufwärts- und Abwärtstore sehr knapp an, konnte seine Zeit aus dem Halbfinale auf 97,34 Sek. verbessern, kassierte aber für 4 Torberührungen 8 Strafsekunden. Das bedeutete den 9. Platz in der Gesamtwertung. Der Sieg mit 89,67 Sek. bei einer fehlerfreien Fahrt ging an Stefan Hengst vom Kanuring Hamm. Tim Bremer von der KST Rhein-Ruhr belegte Rang 6. Somit konnten sich drei Sportler aus NRW gegen die starke Konkurrenz aus Süddeutschland behaupten.

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