Der Kamener SC zieht direkt in die lukrative Masters-Endrunde in Werl ein. Im Bergkamener Finale besiegte das Team den SSV Mühlhausen mit 3:2. Ein Favorit schaut indes in die Röhre.

Bergkamen

, 05.01.2020, 20:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Vorjahressieger TSC Kamen hat diesmal nicht den Sprung unter die die besten drei Mannschaften der Masters-Zwischenrunde geschafft. Dazu gehören neben dem Kamener SC noch der SSV Mühlhausen und die „jungen Wilden“ des FC Overberge. Der SSV und der FCO erhalten in der Lucky-Loser-Runde am Samstag, 25. Januar, eine erneute Chance, sich noch für die Endrunde einen Tag später in Werl zu qualifizieren. Das Endrunden-Ticket hat indes der KSC bereits schon sicher - und damit auch die ersten Prämien.

Der SSV Mühlhausen - gecoacht vom spielenden Co-Trainer Sascha Grasteit - war in Bergkamen ohne Niederlage durch die Zwischenrunde marschiert. Bereits im ersten Spiel des Tages hatte der Bezirksligist dem klassentieferen KSC die einzige Niederlage beigefügt. Die Revanche ließ bis dahin lange auf sich warten - bis ins Finale eben.

Jetzt lesen

Hier sahen die Fans ein spannendes Spiel, in dem der SSV Mühlhausen vier Minuten vor Spielende sogar mit 2:1 führte. Die Kamener aber drehten das Spiel durch zwei Treffer von Jan Brinkmann - bis die Sirene ertönte und sich alle überglücklich in den Armen lagen.

KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski freute sich: „Ja, das Turnier geht in Ordnung. Ich denke, dass wir wie auch der SSV Mühlhausen und der FC Overberge genügend Spieler auf der Bank hatten, sodass wir bis zum Schluss gut wechseln und konzentriert weiterspielen konnten. Das war nicht bei allen Mannschaften der Fall.“

So mussten beispielsweise in der Zwischenrunde der VfK Weddinghofen und die TuRa-Reserve der ab 13 Uhr vorgeschalteten Quali-Runde Tribut zollen. Beide hatten sich mittags erfolgreich für das Hauptfeld qualifiziert, doch da war dann rasch in den ersten beiden Spielen die Luft raus.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Hallen-Masters Bergkamen

05.01.2020
/
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann
Hallen-Masters Bergkamen© Teimann

Der ausrichtende FC TuRa Bergkamen schied in der vierten Runde nach der zweiten Niederlage (1:3) gegen den Kamener SC aus. Hier war auch für die zweite Mannschaft des TSC Kamen Schluss.

Schließlich schoss in Runde sechs noch der Kamener SC im Duell der Nachbarn knapp mit 2:1 den hochgehandelten TSC Kamen aus dem Turnier. Doch auch der TSC war nur mit einem Rumpfkader vor Ort, während der KSC aus dem Vollen schöpfen konnte. Das zahlte sich aus. Die TSC-Fans auf der Tribüne hingegen zeichneten sich durch ihre meist lautstarke Unterstützung aus.

Jetzt lesen

Der SuS Oberaden hat sich übrigens im dritten Jahr in Folge nicht am Masters - den sogenannten kleinen Bergkamener Stadtmeistertsdchaften - beteiligt. „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die echten Titelkämpfe“, kommentierte Trainer Birol Dereli auf der Zuschauertribüne. Die folgen in zwei Wochen.

In der Qualifikationsrunde am Mittag waren der SuS Rünthe, die Reserve des BV Brambauer, Gurbet Spor und TIU Rünthe ausgeschieden. Am Tag zuvor blieben der SSV Hamm und BW Alstedde in der Vorrunde „kleben“.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball
Kreisliga-Spitzenreiter Königsborner SV hat bereits die nächste Verstärkung an der Angel