Kamener SC schaut in die „Wundertüte“ BSV Heeren

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Derbytime in Kamen. Sonntag, 21. Oktober, trifft der Tabellenzweite Kamener SC mit dem BSV Heeren auf eine Mannschaft im Aufwind. Der SV Bausenhagen gastiert bei seinem Angstgegner.

von Marcel Schürmann

Kreis Unna

, 19.10.2018, 09:37 Uhr / Lesedauer: 3 min

Kreisliga A (2): Kamener SC - BSV Heeren. „Heimspiel im Derby. Da müssen wir einen Top-Tag erwischen und ausnahmsweise mal das Tor treffen. Dann können wir als Sieger vom Platz gehen“, zeigt sich KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski optimistisch für das Duell mit der „Wundertüte“ vom BSV Heeren. Schimanski ist gewarnt: „Heeren ist schwer einzuschätzen. Nach den hohen Niederlagen gegen den TSC Kamen und SuS Oberaden haben sie sich zuletzt wieder gefangen und viele Siege eingefahren.“ Bei den Gastgebern sind bis auf Kunde alle Mann an Bord.

„Ich erwarte einen starken Gegner. Das wird für uns eine Hammer-Aufgabe. Wenn wir mithalten, können wir einen Punkt aus Kamen entführen“, schiebt Heerens Trainer Sebastian Eckei dem KSC die Favoritenrolle zu. Beim BSV sind Honorio und Volkmer fraglich. Wrodarczyk (Urlaub), Saenthamma und Börner (beide gesperrt) fehlen ebenfalls. Anstoß: So. 15.00.

SSV Mühlhausen II - SV Bausenhagen. „Wir haben noch was von letztem Sonntag gutzumachen, daher wollen wir jetzt endlich mal drei Punkte in Mühlhausen holen“, so die klare Vorgabe von Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus, der auf Pfahl, Sonnenberg (beide verletzt) und wahrscheinlich Littmann verzichten muss.

Der SVB hat die letzten vier Auswärtsspiele am Mühlbach allesamt verloren. „So kann es gerne weitergehen. Aber Bausenhagen ist gut drauf. Wir müssen schon 100 Prozent geben, um zu punkten“, hofft SSV-Trainer Peter Rentsch auf den Fortbestand der Serie. Bei den Gästen fehlen Akman, Dormann und Alekseev. Anstoß: So. 13.00

GS Cappenberg - TSC Kamen. „Wir tun uns immer schwer in Cappenberg. Sie haben eine neue Mannschaft – da müssen wir höllisch aufpassen. Dennoch ist das klare Ziel, die nächsten drei Punkte zu holen“, will TSC-Co-Trainer Oktay Sönmez, der seinen im Urlaub weilenden Bruder an der Seitenlinie vertritt, da anknüpfen, wo seine Mannschaft letzte Woche beim 3:0 gegen Königsborn aufgehört hat. Beim Spitzenreiter TSC fehlen Keske und Celik. Tekkanat ist noch fraglich. „Er hat letzte Woche nur 40 Minuten gespielt. Wir müssen abwarten, ob es für einen Einsatz reicht“, so Sönmez. Anstoß: So. 15.00

Königsborner SV - SuS Oberaden. „Königsborn ist eine Mannschaft mit Höhen und Tiefen. Sie haben gegen den Kamener SC bereits unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind, stärkere Gegner zu ärgern. Dennoch fahren wir dahin, um etwas Zählbares mitzunehmen“, erwartet SuS- Coach Birol Dereli einen offenen Schlagabtausch. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Yilmaz und Suljakovic kann Dereli aus dem Vollen schöpfen.

Alles andere als rund läuft es bei den Gastgebern. „Uns ereilen zurzeit viele Hiobsbotschaften, das Lazarett ist ordentlich gefüllt. Daher kommen wir nicht richtig in Fahrt. Dennoch wollen wir versuchen in unserem Heimspiel zu punkten“, gibt sich KSV-Mann Frank Griesdorn kämpferisch. Anstoß: So. 15.00.

PSV Bork - VfL Kamen. „Bork wehrt sich mit allen Mitteln gegen den Klassenabstieg. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und bestenfalls einen Dreier mit nach Kamen nehmen. Ein Punkt sollte für uns aber mindestens drin sein“, vertraut VfL-Coach Emre Aktas seinen Mannen. Macchia ist urlaubsbedingt fraglich. Fragezeichen stehen hinter Ersan. Anstoß: So. 15.00

TuS Hemmerde - Westfalia Wethmar II. „Ich bin schon zufrieden, wenn ich für Sonntag elf fitte Spieler zusammenkriege“, ist das Team von Georgios Kipreos arg dezimiert. „Westfalia spielt eine super Serie. Wir werden den Gegner sicherlich nicht unterschätzen“, ist Kipreos gewarnt. Anstoß: So. 15.00

SV Frömern - TuS Niederaden. „Ich erwarte eine tief stehende Mannschaft, die die Null halten möchte. Wichtig wird sein, geduldig und ruhig zu spielen und klare Chancen zu kreieren, was uns in der Vorwoche nicht gut gelungen ist. Ein Sieg ist definitiv Pflicht gegen den Tabellenletzten“, setzt Frömern-Coach Adrian Ruzok seine Spieler unter Druck. Es fehlen Darius Ruzok, Duda, Yesil (alle verletzt) und Bartling (5. Gelbe).

„Wir wollen jetzt endlich den ersten Sieg holen. Der SVF hat seine Spiele bisher nie so eindeutig verloren, daher wird es sicherlich nicht einfach“, so TuS-Trainer Amel Mesic, der auf Kese (Trainingsrückstand) und Wiggers (gesperrt) verzichten muss. Anstoß: So. 15.00

SG Massen - SV Langschede. „Unsere kleine Siegesserie soll auch weiterhin Bestand halten. Gegen Langschede wollen wir gerade zuhause die Punkte behalten“, fordert Massens Spielertrainer Marco Köhler die nächsten „Big Points“. Dass es gegen den SVL dennoch schwer wird, daraus macht Köhler keinen Hehl: „In der letzten Saison haben wir gegen Langschede nur einen Punkt geholt. Das war deutlich zu wenig.“ Massen geht mit größeren Personalsorgen ins Spiel; Jahns, Pilzecker, Beyer, Deutz, Dennighoff, Werth, Schultz fallen definitiv aus. „Es gibt zusätzlich noch einige Fragezeichen“, so Köhler.

Der SVL will hingegen erneut für eine Überraschung sorgen. Trainer Stefan Kortmann: „Massen ist eine sauschwere Aufgabe. Vielleicht liegt uns der Gegner wie im Vorjahr aber erneut. Ein Punkt wäre schön.“ Schenk, Seeling und Grobe fallen verletzt aus. Pierstein (Aufbautraining) ist noch keine Option. Anstoß: So. 15.00

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