Führungswechsel in der Kreisliga A (2): Durch den 2:0-Erfolg beim PSV Bork und der gleichzeitigen 0:2-Niederlage des Kamener SC gegen SV Bausenhagen hat der TSC Kamen die Spitzenposition übernommen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 10.10.2018, 11:32 Uhr / Lesedauer: 3 min

„Wir haben insbesondere im ersten Durchgang einen starken Auftritt hingelegt und in dieser Phase den Grundstein für diesen wichtigen Sieg gelegt. Der derzeitige erste Tabellenplatz ist eine schöne Momentaufnahme, doch die Saison ist noch lang“, sagt TSC-Trainer Tuncay Sönmez.

„Die Leistung gegen Bausenhagen war wesentlich besser als am Vorsonntag in Königsborn. Leider haben wir den Elfmeter nicht verwandelt, dazu kommt die Rote Karte für unseren Goalgetter Cihad Kücükyagci. Es lief unglücklich bei uns. Allerdings werden uns die beiden Niederlagen in Folge nicht umwerfen“, meint KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski. Nach längerer Verletzungspause war Islam Kücükyagci wieder im Einsatz.

Rundum zufrieden waren die Verantwortlichen des SV Bausenhagen: „Unsere Mannschaft hat absolut überzeugt. Das war eine tolle Teamleistung“, sprach Bausenhagens Co-Trainer Ulli Neuhaus von einem verdienten Sieg. Matchwinner war der nach dem Wechsel eingewechselte Enrico Gruda, der dem KSC zwei Treffer einschenkte.

Äußerst konzentriert ging SG Massen gegen Westfalia Wethmar II zu Werke. „Wir wollten nach den beiden Niederlagen gegen Oberaden und beim VfL Kamen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Wir haben diese Partie von Beginn an dominiert und sind in keiner Phase in Gefahr geraten“, freute sich Massens Übungsleiter Marco Köhler.

BSV Heeren fehlen 13 Spieler

Hiobsbotschaft am Sonntagmittag beim BSV Heeren, denn Arne Volkmer meldete sich krankheitsbedingt ab. Dazu verletzte sich noch Patrick Nüsken während des Aufwärmtrainings. „So fehlten aus unserem aktuellen Kader immerhin 13 Akteure. Aber die Mannschaft hat das hervorragend gemacht und den Spieß nach dem 0:1-Rückstand noch umgedreht“, bescheinigte Heerens Co-Trainer Michael Mai seinen Schützlingen eine hervorragende Moral.

„Da war heute wesentlich mehr möglich, zumal wir beim Seitenwechsel mit 1:0 vorne lagen. Leider haben wir uns dann zu sehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt und uns nicht mehr aufs Fußballspielen konzentriert“, zeigte sich Langschedes Coach Stefan Kortmann ziemlich enttäuscht. Auch Langschede musste einige wichtige Stammkräfte verletzungsbedingt ersetzen. „Wir müssen jetzt gegen den SSV Mühlhausen II unbedingt drei Punkte einfahren“, fordert Kortmann.

Riesenfreude beim TuS Hemmerde, denn der 1:0-Heimsieg gegen den SuS Oberaden war nicht unbedingt eingeplant. Die Begleitumstände waren allerdings nicht gerade toll, denn Ioannis Kipreos verletzte sich beim Aufwärmen, Philipp Denninghoff wurde bereits nach 13 Minuten wegen Muskelproblemen ausgewechselt. „Insbesondere unsere Abwehrreihe hat heute einen tollen Job verrichtet. Diese drei Punkte sind sehr wichtig für uns“, jubelte Hemmerdes Trainer Georgios Kipreos.

„Der Gegner hat während der kompletten Spielzeit eine Chance und verwertet diese. Wir erarbeiten uns wieder eine Vielzahl von Möglichkeiten und nutzen keine“, haderte Oberadens Coach Birol Dereli. Er musste weiterhin auf seine Offensivkräfte Dino Suljakovic und Serhat Yilmaz verzichten.

Königsborner SV lässt viele Chancen aus

Nach dem überraschenden 2:1-Heimerfolg gegen den Kamener SC gab es für den Königsborner SV gegen GS Cappenberg eine deutliche 2:5-Heimschlappe. „Wir haben in der ersten Stunde viele Chancen liegen gelassen, danach sind wir eiskalt ausgekontert worden“, befand KSV-Trainer Frank Griesdorn.

„Wir haben zwei Punkte verschenkt“, trauerte VfL-Coach Emre Aktas den vergebenen Chancen im zweiten Durchgang nach. „Die ersten 45 Minuten haben wir wieder einmal völlig verschlafen, doch danach waren wir das eindeutig bessere Team“, so Aktas, der erstmals nach drei Monaten wieder auf Florian Gehrmann zurückgreifen konnte. Dafür musste Semih Tasci nach 34 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Ich glaube, dass das Resultat in Ordnung geht. Wir können mit dem 1:1 gut leben, denn der VfL Kamen hat schon seine Qualitäten“, meinte Frömerns Übungsleiter Adrian Ruzok.

Freude beim TuS Niedera

den, denn mit dem 0:0 am Mühlbach verbuchte die Mannschaft den ersten Punkt in der laufenden Saison. „Es hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. In gleich drei Situationen treffen wir nur das Gebälk, weitere hochkarätige Chancen hat der Torhüter der Gäste zunichte gemacht“, war Mühlhausens Trainer Peter Rentsch mit dem Remis keinesfalls zufrieden.

FC TuRa Bergkamen liegt in Lauerstellung

Die drei heimischen Teams in der A (1) erreichten am vergangenen Wochenende immerhin sieben Zähler.

Kamener SC lässt sich nicht hängen

Der FC TuRa liegt nach dem 2:1 in Wiescherhöfen auf dem vierten Tabellenplatz. © awa

Knapp mit 2:1 setzte sich der FC TuRa Bergkamen in Wiescherhöfen II durch. „Wir haben das Geschehen deutlich bestimmt und hätten wesentlich höher gewinnen müssen. Allerdings war unsere Chancenauswertung miserabel“, bilanzierte Bergkamens Trainer Alexander Berger. Aktuell rangiert die Mannschaft mit vier Zählern Rückstand gegenüber dem Tabellenführer Eintracht Werne auf dem vierten Tabellenplatz in Lauerstellung.

Mit dem 2:0 bei TuS Lohauserholz-Daberg II fuhr die SpVg Bönen den dritten Sieg in Folge ein. „Wir haben zwar nicht unsere Topleistung abgerufen, aber es geht weiter aufwärts. Man merkt schon, dass sich unsere personelle Situation sichtlich verbessert hat“, bemerkte Bönens Übungsleiter Hendrik Dördelmann, der mit seinen Schützlingen nun auf den siebten Tabellenrang gesprungen ist.

Erneut zeigte RW Unna II beim 3:3 gegen Schlusslicht Lohauserholz-Darberg III in den ersten 45 Minuten eine katastrophale Vorstellung. „Einige Spieler haben wohl gedacht, dass wir die Aufgabe gegen das Schlusslicht ohne viel Einsatz lösen könnten. Nach dem Wiederanpfiff haben wir uns dann enorm gesteigert und hätten diese Partie sogar noch gewinnen können“, resümierte RWU-Trainer Angelo Lo Giudice. Am kommenden Sonntag gastieren die Rot-Weißen bei der SpVg Bönen.

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