Kamen bleibt eine Hochburg des Tennissports

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Der Tennis-Bundesstützpunkt in Kamen hat vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vom Bundesministerium des Innern (BMI) für vier weitere Jahre die Anerkennung erhalten.

Kamen

, 17.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neben den Bundesstützpunkten in Oberhaching, Stuttgart und Hannover bleibt der vom Westfälischen Tennis-Verband (WTV) geleitete Bundesstützpunkt Kamen bis mindestens 2024 eine anerkannte Kaderschmiede für die besten Tennistalente des Landes.

Seit 2018 firmiert das Landesleistungszentrum des Westfälischen Tennis-Verbandes im Kamen offiziell als Bundesstützpunkt. Die besten weiblichen Talente zwischen 14 und 16 Jahren werden hier in Lehrgängen und Sichtungen vor allem von Bundestrainerin Barbara Rittner und Bundestrainer Dirk Dier auf eine Profikarriere vorbereitet. Auch weitere Profis und Kaderathleten nutzen die Infrastruktur. „Das ist einerseits eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und der Bundestrainer vor Ort, verschafft aber auch in Zeiten von Corona allen Beteiligten Planungssicherheit für die nächsten Jahre“, so Andreas Plath, Geschäftsführer des WTV, der in gleichem Atemzug die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt NRW/Westfalen und dem DTB in dieser Sache hervorhebt.

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Die Talente kommen während der täglichen Arbeit, der Sichtungen und der Lehrgänge in den Genuss von ganzheitlicher Betreuung. Neben dem Training stehen auch Athletik-, Mentaleinheiten sowie physiotherapeutische Betreuung auf der Tagesordnung. Das anliegende Gästehaus ergänzt die guten Bedingungen.

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Mit der Entscheidung, die Verfahrensweise hinsichtlich der 62 zunächst nur bis Ende 2020 anerkannten Bundesstützpunkte der Olympischen Sommersportarten zu vereinfachen, reagieren BMI und DOSB auf die Auswirkungen der Coronakrise. Ziel ist es, den Sportfachverbänden eine bessere und langfristige Planungssicherheit zu gewähren. Somit stehen dem Deutschen Tennis Bund in den kommenden vier Jahren auch weiterhin vier Bundesstützpunkte für seine Kaderathleten aus dem Spitzen- und Nachwuchsbereich zur Verfügung.

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„Das ist zum jetzigen Zeitpunkt mit all den Unsicherheiten aufgrund der Coronapandemie das richtige Signal“, sagt DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard. „Wir haben zusammen mit den Landesverbänden in Niedersachsen-Bremen und Westfalen in den letzten Jahren viel gearbeitet, um die Rahmenbedingungen sowie die personelle Infrastruktur an jedem einzelnen Bundesstützpunkt weiter zu optimieren. Diese Tatsache stimmt uns auch für die Zukunft positiv.“

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Der Tennis-Bundesstützpunkt in Kamen hat vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vom Bundesministerium des Innern (BMI) für vier weitere Jahre die Anerkennung erhalten.

Der Bundesstützpunkt in Kamen ist außerdem vom 30. Juni bis 3. Juli Austragungsort einer Zwischenrunde für die vom DTB ausgerichtete German Ladies‘ Series presented by Porsche, an der unter anderem auch einige Kaderspielerinnen teilnehmen.

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