Mit der Hoffnung auf den „heilsamen Schock“ geht der SuS Kaiserau in die Trainingswoche. Nach der 0:7-Niederlage in Horsthausen fuhren die Kaiserauer verkatert zurück in die Heimat.

von Dirk Berkemeyer

Methler

, 26.08.2019, 12:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

SuS-Trainer Jörg Lange versuchte indes auch gar nicht, irgendetwas an der Partie in der Herner Vorstadt schönzureden, sondern fing noch am gleichen Abend mit der knallharten Spiel-Analyse an.

„Wir waren in vielen Situationen einfach deutlich zu brav“, erklärte der Übungsleiter. „Da müssen meine jungen Spieler dann auch mal Kante zeigen und bei der rustikalen Gangart gegenhalten.“

In der Tat wirkten die „Schwarz-Gelben“ im Horsthausener Fußballzentrum viel zu passiv. Der Hausherr führte die Zweikämpfe deutlich konsequenter und war bei den hochsommerlichen Temperaturen von Beginn an präsent. Es wirkte, als wären die Kaiserauer immer einen Schritt zu spät dran.

Eine logische Konsequenz davon waren die vielen Gegentreffer. Schon in der ersten Halbzeit hatte es fünf Mal im Kasten von SuS-Keeper Marcel Vieregge geklingelt.

„Damit war die Partie natürlich schon entschieden und wir haben im zweiten Abschnitt lediglich noch versucht, das Resultat im Rahmen zu halten“, so Lange. „Es waren viele Kleinigkeiten, die nicht gestimmt haben. Daran werden wir akribisch arbeiten müssen“, kündigt der Coach eine intensive Trainingswoche an. Am Sonntag geht es dann für den SuS gegen den Tabellenvierten aus Buer.

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